Artenreichen Bergwiesen sind der Schatz Pfrontens. Um die Wiesen weiterhin zu erhalten, werden sie auch heute noch in mühevoller Handarbeit gemäht.

Pfronten. Am Fuße der Allgäuer und Tiroler Alpen liegt Pfronten. 13 Ortsteile bilden die beliebte Allgäuer Urlaubsgemeinde. Sie dient als idealer Ausgangspunkt, um die umliegenden Gipfel zu erkunden. Oben angelangt erwartet die Besucher ein atemberaubender Blick auf den "Schlosspark". Diesen Namen verdankt die Region ihrer parkähnlichen Landschaft in Sichtweite von Schloss Neuschwanstein: Glitzernde Seen und Flüsse, Wälder und duftende Bergwiesen laden zu entspannten Wanderungen ein.

Den Kulturschatz Bergwiese hautnah erleben

Die Bergwiesenkräuter veredeln auch die Produkte der Region, wie den aromatischen Bergkäse. Sie dienen zudem als Grundlage für köstliche Berglimonade und Heuschnaps.
Bereits seit Jahrhunderten wissen die Pfrontener um die entspannende Wirkung des Bergwiesenheus. Heute kommen die beanspruchten Waden müder Wanderer in den Genuss der wohltuenden Heu-Wirkung. Beim Wellness mit Heuwickeln oder einer entspannenden Heustempelmassage lockern sich die Muskeln.

Tourentipp

Der Bergwiesenpfad Pfronten beginnt auf dem historischen Gelände der alten Römerstraße zwischen Pfronten-Röfleuten und Pfronten-Kappel. An sechs Stationen lernen Wanderer die verschiedenen Bergwiesenkräuter kennen. Im Heumuseum erfahren Interessierte alles über die Handwerks- und Erntegeräte der Heubauern.

Dauer: 1 Stunde
Länge: 1,2 Kilometer
Höhenunterschiede: 73 Meter
Einkehrmöglichkeit: Wirtshäuser in den angrenzenden Ortsteilen Weißbach & Röfleuten
Schwierigkeitsgrad: mittel
Sehenswertes entlang der Route: Panoramablick über die Königsschlösser auf die Allgäuer Alpen, kleines Bergwiesenmuseum in einem ehemaligen Heustadl
Info: Pfronten Tourismus, Tel.: 08363 69888, www.pfronten.de