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John Muir Trail
01.02.2003
350 Kilometer weit zieht sich der John Muir Trail entlang der Sierra Kaliforniens – vom Yosemite National Park bis zum Mt. Whitney, dem höchsten Gipfel der USA außerhalb Alaskas. Drei Outdoor-Ladys trekkten auf dem schönsten Trail-Abschnitt.
Der John Muir Trail ist über 350 km lang und führt vom höchsten Punkt der USA außerhalb Alaskas, dem Mt. Whitney (4428 m), entlang der Sierra Nevada durch sehr einsame Gebiete zum Yosemite Valley. Auf dem hier beschriebenen Abschnitt legt man in neun Tagen 140 km zurück.
Anreise:http://Von Deutschland aus fliegt man nach Los Angeles oder nach Las Vegas, von dort geht es entweder weiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln bzw. einem Shuttle-Service, besser aber per Mietwagen. Die Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind sehr kompliziert, die Anreise auf diese Art kostet in der Regel viele Nerven und viel Zeit.
Shuttle-Service: Kountry Korners Enterprises: Für Anfragen und Reservierungen: E-Mail: trailshuttle@yahoo.com oder kountryks@aol.com.
Telefon: 1/877/656/0756 oder (760)/938/2650,
Fax: (760)/872/6031.
Der John Muir Trail lässt sich in der Regel von Ende Juni bis Ende Oktober ohne größere Probleme begehen. In einem Jahr mit viel Schneefall kann es sein, dass man auf den Pässen noch durch Schneefelder stapft. Je später in der Saison, desto weniger Mücken trifft man an. Mitte Juli bis Anfang August sind die schönsten Wildblumen-Wochen. Der Herbst hat seinen eigenen Reiz mit der Verfärbung der Laubbäume, aber auch kürzeren Tagen.
Ausrüstung:Standard-Trekkingausrüstung, stabile und gut eingelaufene Bergschuhe, erprobter Rucksack, Teleskopstöcke, leichtes Zelt, Karte, Reiseapotheke, Sonnen-, Regen- und Mückenschutz. Ein bärensicherer Kanister ist obligatorisch und kann bei den Rangerstationen für 5 US$/Woche gemietet werden.
Verpflegung:Den Haupteinkauf für den Trail sollte man besser in einer größeren Stadt oder zu Hause erledigen. Es gibt zwar an den Einstiegsorten Supermärkte, doch mit eingeschränkter Auswahl für leichtes Trekkingessen. Für das Trinkwasser sollte man einen Wasserfilter benutzen. Möglichkeiten gibt es zur Genüge, ein Bach oder See ist nie sehr weit. Im Herbst kann es sein, dass kleinere Bäche austrocknen.
Übernachtung:Praktisch überall möglich, wo man einen vorhandenen Zeltplatz findet. Die Plätze haben trotz allem meist noch einen recht wilden Charakter.
Wilderness Permit
Genehmigungen für Übernachtungen im Backcountry des Muir Trails sind obligatorisch. Es gibt ein festes Kontingent für jeden Trailabschnitt. 60% werden im Voraus vergeben, 40% am Vortag um 11 Uhr bei der Ranger-station. Das Kontingent für Kearsarge Pass sind 60 Personen, für Piute Pass 39 Personen. Größte Chancen für ein Permit hat man, wenn man die amerikanischen Feiertage meidet (21–26 Mai, Memorial Day Weekend; 4. Juli, Independence Day und 30. Aug.–2. Sept., Labor Day).
Reservierungen können per Post, Fax oder Telefon sechs Monate im Voraus gemacht werden und kosten 5 US$ pro Person. Permits sind kostenlos. Tel. 001/760/873/2483, Wilderness Information:
Tel. 001/760/873/2485. Permits können bei der Rangerstation in Lone Pine oder in Bishop abgeholt werden. Info: www.r5.fs.fed.us/inyo.
John Muir Trail, Don Lowe, Caxton Press, 2000, 12 US$.
John Muir Trail, J. Schinabeck, Conrad Stein, 10,90 €.
Sequoia Kings Canyon NP Recreation Map (Tom Harrison Maps), 1:125000, 9 US$.
California Tourism,
Tel. 06027/401108. www.pcta.org/jmt, www.sierrawilderness.com, www.thehighsierra.com
01.02.2003
© Outdoor Ausgabe 02/2003
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