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20 Zelte im Test – Plus: das richtige Zubehör
Diese 10 Trekkingzelte hat outdoor getestet
Trekkingzelte sind die erste Wahl für Touren in wilden Gegenden. Lesen Sie welche Modelle den meisten Komfort und Wetterschutz bieten. Zu den getesteten Produkten
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Klassische Trekkingzelte gleichen geräumigen Trutzburgen. Sie sollen Wind und Wetter draußen halten, sich leicht und schnell aufbauen lassen und zwei Personen viel Platz zum Kochen, Lesen und Schlafen bieten. Und bei alldem dürfen sie nicht zu viel wiegen.
Inwieweit aktuelle Trekkingzelte diese Anforderungen erfüllen, hat outdoor an zehn Modellen zwischen drei und fastvier Kilogramm Gewicht und in einer Preisspanne zwischen 229 und 770 Euro getestet.
Alle Zelte wurden mehrmals auf- und abgebaut, ausgemessen, später wurde im Vorraum – der Apsis – gekocht und im Innenzelt genächtigt.
Rasch zeigt sich: Die reine Fläche ist irrelevant. Viel wichtiger sind Zelthöhe und Zeltform, der Steilheitsgrad der Wände und die nutzbare Liegelänge. Stößt man im Schlafsack liegend mit Kopf- und Fußteil an, wird die Füllung gequetscht, kalte Stellen sind die Folge. Deshalb misst outdoor zusätzlich zur Fläche (s. Grundrisse) auch die nutzbare Länge in Schlafsackhöhe (ca. 25 cm über dem Boden).
Als wahrer Luxus-Palast erweist sich vor allem das Vaude Space III light. Es bietet viel Wohnfläche dank steiler Wände, riesige Apsiden, Kopffreiheit, ist innen herrlich hell und lässt sich einfach und effektiv belüften. Auch in den Zelten von Helsport, Hilleberg, Robens und Tatonka lassen sich komfortable Pausentage verbingen – ohne Engegefühle.
Check zwei auf dem Prüfparcours: der Wetterschutz. Halten die Zelte bei strömendem Regen dicht, auch bei Bodennässe? Für die meisten Testzelte ist Nässe kein Problem, nur wenige Modelle wie das Nordisk Norheim könnten einen besser beschichteten Boden vertragen und eignen sich nicht für sumpfige Untergründe. Aber wie sieht es mit der Windstabilität aus? Stürmische Böen von 70 km/h (Windstärke 8) sollten gute Trekkingzelte schon aushalten. Schließlich kommen sie in Trekkingregionen wie Skandinavien, Neuseeland oder im Alpenraum zum Einsatz, wo solche Winde öfter auftreten. Hierfür sind, das zeigt der Test, einige Modelle wie das Tatonka Mountain Dome nicht geeignet. Sie drückt es schon bei unter 50 Sachen auf den Boden. Andere hingegen, wie die Modelle von Helsport, Hilleberg und Robens, bleiben selbst bei Stürmen von über 100 km/h noch tapfer stehen – ideale Zelte für Touren in Sturmregionen wie Patagonien. Doch zählt nicht nur die Windfestigkeit, sondern auch, ob die Zelte im Wind Schaden nehmen oder einsatzfähig bleiben. Hier sieht‘s viel besser aus: Nur das Salewa-Modell nimmt kräftig Schaden.
Erfreuliches Ergebnis: Die meisten Testzelte eignen sich gut für Touren in wilden Regionen. Besonders erfreulich: Ein Top-Zelt muss nicht viel kosten. Das Robens Lemon Light 3 wiegt keine 3,2 Kilo, bietet Platz im Überfluss, und lässt sich einfach handhaben. Es steht im Sturm stabil, hält Nässe draußen und kostet gerade mal 300 Euro! Mehr Zelt braucht man nicht, es sei denn, man will es auch im Winter einsetzen. Dafür ist ein schneedicht verschließbares Innenzelt nötig. Hier empfehlen sich das Helsport Fjellheimen (679 Euro) – aufgrund der gigantischen Liegelänge auch ein Tipp für Große – sowie der souveräne Testsieger: das Hilleberg Allak (769 Euro). Es bietet mit seinem kräftig beschichteten Boden noch mehr Reserven auf Sumpfboden als Robens und Helsport, lässt sich noch einfacher aufbauen und wiegt noch weniger: keine drei Kilo!
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The North Face Agulia 33


