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20 Zelte im Test – Plus: das richtige Zubehör
Diese 10 Leichtgewichtszelte hat outdoor getestet
Leichtgewichtszelte eignen sich ideal für Wochenendtouren vor der Haustür und für Alpentreks. Zu den getesteten Produkten
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Auf Zelttour gerät der Rucksack schnell zum Schwerlaster: Kocher, Proviant, Wasser, Schlafsack und Matte müssen nebst Zelt schließlich auch mit. Auf Bergtour wird ein solcher Rucksack fix zum Spaßverderber und steigert zudem das Risiko von Ermüdung und Fehltritten. Leichte Ausrüstung ist also Pflicht. Und bei Zelten, das zeigt der Test, lässt sich viel sparen.
Wiegen viele Trekkingzelte um 3,5 Kilo, bringen die meisten Leichtzelte rund ein Kilo weniger auf die Waage. Gespart wird vor allem am Platz: Innen geht‘s kuschelig zu, zwei Isomatten passen oft kaum nebeneinander. Gespart wird oft auch am Stauraum: Für mehr als zwei Rucksäcke reichen viele Apsiden nicht. Und aufrecht sitzen fällt in einigen Modellen flach. Im Test beispielsweise geizen vor allem Fjällräven und Vango mit Höhe, zudem lassen sie wenig Licht ins Innenzelt – ein Pausentag bei Regen wird so zur Geduldsprobe.
Doch es geht auch anders: Eureka und Exped bieten im Innenzelt fast so viel Platz wie Komfortzelte, das Exped hat sogar zwei große Apsiden. Doch beim Eureka bezahlt man das Mehr an Platz mit einem leichten, luftdurchlässigen Innenzelt, durch das es bei Wind frisch hineinzieht – für kühle Nächte ungeeignet. Exped geht beim Vega einen anderen Weg und verzichtet ganz aufs Innenzelt. Damit man nicht im Kondenswasser schwimmt, ist der Außenstoff atmungsaktiv – eine smarte, aber teure Lösung.
In puncto Wetterschutz zeigen die Leichtzelte zumeist gute Leistungen: Allerdings erfordern sie mehr Umsicht bei der Benutzung, schon, weil sie oft nur über einen Eingang verfügen. Er sollte zur windabgewandten Seite zeigen. So aufgebaut, überstehen viele Testmodelle Winde von 70 Sachen problemlos. Exped, Fjällräven, Robens und Tatonka bleiben sogar bei über 90 km/h noch tapfer stehen.
Unterm Strich überzeugen vor allem Exped Vega (450 Euro) und Tatonka Kiruna (400 Euro). Beide halten Stürme aus, Regen sowie Bodennässe ab und bieten beste Verarbeitungs- und Materialqualität. Das Exped protzt zudem mit viel Platz und wiegt noch weniger als das Tatonka. Allerdings erfordert es viel Geschick beim Aufbau. Sparfüchse greifen zum Robens Cloud 2. Es ist zwar nicht sehr geräumig, aber sturmfest und leicht – und es kostet nur 199 Euro.
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