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12 Zelte im Kampf mit Wind und Wetter
Ein gutes Zelt schützt vor Wind und Wetter, bietet viel Platz und lässt sich einfach aufbauen. outdoor hat zwölf Zweipersonenzelte getestet – in der Natur und vor einer riesigen Windmaschine.
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- 2Wie schlagen sich die zwölf Testzelte bei Regen?
- 3Testfazit: Ein gutes Zelt muss nicht teuer sein
»Glück gehabt!« ruft Michael und zieht ein verbogenes Gestänge aus dem Stoffkanal seines Zeltes. »Nichts gebrochen oder gerissen?« fragt Suse. Michael schüttelt den Kopf. Es ist noch einmal alles gut gegangen auf ihrer ersten Zelttour. Quer durch die Weserberge führte ihr Weg, auf einer Blumenwiese nahe Hameln schlug das Unwetter zu. Gut, dass Michael beim Kauf des Zeltes auf ein sturm- und regenfestes Modell gepocht hatte – und der Verkäufer sich auskannte! Fachkundige Beratung tut beim Zeltkauf not, denn das Angebot an verschiedenen Modellen ist riesig. Selbst, wenn man die Auswahl auf Marken-Trekkingzelte für zwei Personen begrenzt, bleiben immer noch weit über 150 Fabrikate übrig.
Wie viel Zelt braucht der Mensch?
Zweipersonenzelte von etablierten Outdoor-Marken gibt es bereits für 250 Euro. Man kann aber auch locker 800 ausgeben. Wo die Unterschiede liegen und wie viel Zelt nötig ist, hat outdoor ermittelt. Zwölf Zweipersonenzelte verschiedener Preislagen mussten dafür ein hartes Prüfprogramm absolvieren, vor allem für den Wetterschutz-Check. Da es nicht reicht, Zelte auf eine Wiese in den Wind zu stellen, rückt outdoor den Testzelten mit einer tonnenschweren 500-PS-Windmaschine zu Leibe. Ihr V8-Motor treibt normalerweise Speedboote an. Jetzt brüllt er mit bis zu 150 km/h die Zelte an – mehr als nötig, aber praktisch, um jedes Modell an seine Grenzen zu blasen. 70 Sachen aus jeder Richtung sollte ein gutes Zelt schon aushalten, was im Test fast jedem gelingt. Für ein sehr gutes Urteil sind aber über 100 km/h Pflicht – das schaffen nur einige.
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09.07.2010
© Outdoor Ausgabe 07/2010
Autor: Boris Gnielka
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