Trekkingstöcke für Wanderer im Test 2012

Sechs Trekkingstöcke im Test


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Wandern mit Trekkingstöcken
Foto: Leki

 

Trekkingstöcke im outdoor-Test 2012
Foto: Benjamin Hahn

 

Trekkingstöcke im outdoor-Test 2012
Foto: Benjamin Hahn

 

Trekkingstöcke im outdoor-Test 2012
Foto: Benjamin Hahn

 

Trekkingstöcke im outdoor-Test 2012
Foto: Benjamin Hahn
Sie sorgen für Balance, unterstützen die Beinmuskulatur und entlasten die Gelenke: Trekkingstöcke sind praktische Helfer für Rucksacktouren. Doch welche nehmen? outdoor hat sechs Modelle ausprobiert.
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"Was willst du denn mit den Dingern? Wir gehen doch nur wandern!" Es gibt wohl kaum einen Wanderer, der sich noch nicht für die Mitnahme seiner Trekkingstöcke hat rechtfertigen müssen. Ganz anders auf Ski- oder Schneeschuhtour: Hier gehören Stöcke zum Standardwerkzeug. Dabei entfalten sie beim Wandern ungleich mehr Nutzen: Setzt man sie bewusst und richtig ein, sorgen Stöcke auf losem Grund und im Matsch für bessere Bodenhaftung, außerdem entlasten sie bergauf die Oberschenkel, bergab die Kniegelenke und helfen, das Gleichgewicht zu wahren, etwa beim Queren von Steilhängen oder Durchwaten von Bächen. Mehr noch: In der Ebene kann man mit energischem Stockeinsatz den Oberkörper kräftigen und das Tempo forcieren.

Einmal Stäbchensalat bitte!

So verlockend die Vorteile des vierbeinigen Antriebs klingen, so schwierig ist die Auswahl des richtigen Paares. Da sind dicke, dünne, leichte, schwere, lange, kurze, teure und billige. Allein vom Marktführer Leki gibt es über 15 Modelle – nur für Wanderer! Welchen also nehmen? Um Ihnen bei der Auswahl zu helfen, hat outdoor sechs ganz unterschiedliche Modelle getestet: vom 65-Euro-Leichtgewicht bis zum 135 Euro teuren Hightechstock. Einen guten Stock erkennt man jedoch nicht am Preis – doch woran dann?

"Am wichtigsten ist erst einmal der Griff", erklärt outdoor-Redakteur Frank Wacker. Er muss zur Handgröße passen, aus schweißabsorbierendem Material bestehen und ergonomisch geformt sein. Auch Schlaufe und Griffkopf sollten sich bequem fassen lassen. Fast genauso wichtig: Beim Aufsetzen darf ein guter Stock nicht spürbar vibrieren. Dazu muss er leicht in der Hand liegen und stabil sein, sich also bei hoher Last möglichst wenig durchbiegen.

Und das Handling? Schlaufen- und Stocklänge sollten sich einfach, flott und mit wenig Kraftaufwand verstellen lassen – und sich nicht mehr selbstständig lösen können.

Was sich nach einer schwierigen Aufgabe anhört, lösen die meis­ten Testmodelle im Praxistest im Schwäbisch-Fränkischen Wald problemlos bis souverän. Oft leisten sie sogar noch mehr, als sie sollen ... Fazit und Testergebnisse auf Seite 2

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Fotostrecke: Trekkingstöcke optimal nutzen - die besten Tipps

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Trekkingstöcke richtig einsetzen Foto: Franz Scholz
Trekkingstöcke richtig einsetzen Foto: Franz Scholz
Trekkingstöcke - Tipps Foto: Franz Scholz

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29.05.2012
Autor: Boris Gnielka
© outdoor
Ausgabe 05/2012