Trekkinghosen und Wanderhosen im Test 2014

Mit diesen Wanderhosen sind Sie gut gerüstet


Zur Fotostrecke (12 Bilder)

Wanderhosen im Test
Foto: outdoor/Hersteller

 

Outdoorhosen Test Juli 2014: Fjällräven Keb Gaiter Herren
Foto: Fjällräven

 

Outdoorhosen Test Juli 2014: Fjällräven Keb Gaiter Damen
Foto: Fjällräven

 

Outdoorhosen Test Juli 2014: Haglöfs Rugged Mountain II Herren
Foto: Haglöfs

 

Outdoorhosen Test Juli 2014: Haglöfs Rugged Mountain II Damen
Foto: Haglöfs
Hochfunktionelle Materialien, sinnvolle Details und aufwendige Schnitte machen Outdoorhosen enorm leistungsfähig. Das wollten wir in der Praxis prüfen und haben uns 12 Wander- und Trekkinghosen genauer angesehen - mit teils hervorragenden Ergebnissen. Diese Hosen können Sie ruhig kaufen!
Zu den getesteten Produkten

Lesen Sie in diesem Artikel:


"Spannend: Trekking- und Bergsporthosen entwickeln sich rasant weiter", fasst Ausrüstungsredakteur Boris Gnielka die Ergebnisse des outdoor-Tests 2014 zusammen. Zwölf Hosen, fünf für Damen und sieben für Herren, standen auf dem Prüfstand. Sie kosten zwischen 100 und 300 Euro, bei fünf lassen sich die Beine abzippen - für Freunde kurzer Hosen ein attraktives Feature.

Zip-Off-Hose kaufen? - Fjällräven hat da was Gutes im Programm

Fjällräven zeigt, dass auch das klassische Zip-Off-Konzept noch Entwicklungspotenzial bietet: Bei der Fjällräven Keb Gaiter Trousers kann man die abgetrennten Hosenbeine als Gamasche nutzen, da sich die Beine unterhalb des Knies mittels eines Schnürzugs fixieren lassen. "Um den Nässeschutz zu verbessern, sollten Sie den Stoff aber vom Saum bis über die Wade mehrmals mit Fjällräven Grönland Wachs einreiben und anschließend mit einem Föhn erhitzen, bis das Wachs schmilzt", rät Boris Gnielka.

Auch die anderen Hosen stecken voller funktioneller Features

So setzen Haglöfs und Lundhags bei ihren Outdoorhosen auf wasserdichte, atmungsaktive Materialien an Knien und Gesäß – ideal für alle, die sich oft hinknien oder ohne Unterlage auf den Boden setzen. Mammut verwendet mit »Cold Black« von Schoeller einen stark wasserabweisenden Stretchstoff, der UV-Strahlen reflektiert und sich in der Sonne weniger aufheizt als herkömmliche Gewebe. "Alles in allem liegt die Ausstattung bis auf wenige Ausnahmen auf Top-Niveau", erklärt der Ausrüstungsprofi. Die meisten Testhosen besitzen verstellbare Beinabschlüsse, die sich im Idealfall durch einen Haken an den Schuhsenkeln fixieren lassen. Außerdem bieten viele Modelle Belüftungsreißverschlüsse, über die man abdampfen kann, wenn es zu warm wird.

Doch wie schlagen sich die getesteten Hosen im Praxiseinsatz?

Die getesteten Wanderhosen zeigen durch die Bank gute, zum Teil hervorragende Ergebnisse. Alle zwölf lassen selbst beim Klettern Bewegungsfreiheit, nichts drückt oder scheuert unangenehm, das Klima liegt voll im grünen Bereich - vorausgesetzt, man nutzt die Hosen im passenden Temperaturbereich. Das Spektrum reicht von der dünnen Wanderhose Millet Les Drus Xtrem, die sich eher für mildes Wetter (ab 10 bis 15 Grad) empfiehlt, über die Allround-Hosen (ab 0 Grad aufwärts) bis hin zu den Outdoorhosen von Lundhags und Haglöfs für kühles Wetter (unter 15 bis 10 Grad) - wobei sich der Einsatzbereich mit langen Unterhosen nach unten ausdehnen lässt.

Alle Testergebnisse im Überblick auf Seite 2 ...


Inhaltsverzeichnis


02.08.2014
Autor: Franz Wacker
© outdoor
Ausgabe 07/2014