Tourenski-Test: Die Highlights der Wintersaison 2012/2013

Tourenski im Test 2013


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Tourenski-Test
Foto: Ben Wiesenfarth

 

Atomic Aspect
Foto: Atomic

 

Atomic Chater
Foto: Atomic

 

Black Diamond Revert
Foto: Black Diamond

 

Black Diamond Current
Foto: Black Diamond
Leicht, breit und mit Rocker-Technik: Unser Testteam hat die Tourenski-Highlights der Saison 2012/2013 aufgespürt. Hier die Ergebnisse.
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Skitouren sind eigentlich eine simple ­Sache. Man schnallt sich die Ski unter und zieht los in die weiße Bergwelt. Man genießt die Ruhe der Natur, sucht seinen Gehrhythmus und schlängelt sich über eine elegante Aufstiegsspur den Berg hinan. Man saugt die kühle Luft ein. Jeder Atemzug tut gut, während der Körper wohlig auf Betriebstemperatur bollert. Oben am Gipfel dann die wohlverdiente Pause. Der Blick schweift übers Bergpanorama, der Tee wärmt, und die Brotzeit schmeckt. Dann geht es hin­unter.

Gleichmäßig reihen sich die Bögen aneinander, es ist mehr ein Schweben denn ein Fahren. Von unten bewundert man seine Schwunggirlanden und weiß: Das war ein perfekter Tag – simpel, geradlinig, klar.

Ganz anders stellt sich die Situation beim Kauf von Tourenski dar. Der Kopf fährt Karussell, und die Verwirrung ist groß angesichts der vielen Formen, Farben und Modelle. Doch die Vielfalt der Tourenski hat auch ihre guten Seiten für die wachsende Skitouren-Gemeinde: "Für jede Facette des Skitourengehens bieten die Hersteller mittlerweile maßgeschneidertes Material an. Das erhöht den Spaß im Gelände", erklärt Beni Böhm von Dynafit.

 

Tourenski-Test
Foto: Ben Wiesenfarth

Tourenski-Test 2013: Buntes Testfeld

Auch der aktuelle Tourenskitest spiegelt das bunte Marktangebot wider. "Von leicht und schmal bis zu megabreit - da ist wirklich alles dabei", begeistert sich Testroutinier Michi Knab, als er die 33 Tourenski in der Testbasis am Kaunertaler Gletscher sieht. Vier Tage checkte die Testcrew dort im Reich der 3.000er die Performance der neuen Tourenski; eruierte, wie die Tourenski im Anstieg funktionieren, wie angenehm sich die Tourenski in der Abfahrt fahren und wo die Einsatzschwerpunkte der Tourenski liegen.

Neben den Charakteristika der Tourenski spielten drei Themen bei den alltäglichen Testbesprechungen eine große Rolle, die sicherlich auch bei den Skitourenabend-Stammtischen für viel Gesprächsstoff sorgen werden: das Gewicht, die Breite und die neue Rockertechnologie.

Die Tourenski-Kauftipps 2013 im Überblick:

Name Typ Länge Preis Zum Test
Atomic Aspect Abfahrt 158-182 cm 549 Euro Testbericht und Daten
Black Diamond Current Allround 158-185 cm 499 Euro Testbericht und Daten
Fischer X-Ceed Allround 156-184 cm 450 Euro Testbericht und Daten
Hagan Chimera 1.0 Abfahrt 168-184 cm 550 Euro Testbericht und Daten
K2 Wayback Abfahrt 160-181 cm 500 Euro Testbericht und Daten
Kästle TX 77 Allround 147-177 cm 549 Euro Testbericht und Daten
Movement Bond X-Series Allround 161-183 cm 800 Euro Testbericht und Daten
Salomon Rocker 2 90 Freeride 161-185 cm 430 Euro Testbericht und Daten
Scott Fly'air Allround 165-175 cm 449 Euro Testbericht und Daten
Völkl Inuq Allround 163-184 cm 550 Euro Testbericht und Daten


Leichte Tourenski im Trend

Ein geringes Gewicht der Skitourenausrüstung erleichert längere Anstiege enorm, man ist schneller, hat mehr Kraftreserven und auch mehr Spaß. Am extremsten betreiben Skitourenrennläufer die Suche nach jedem Gramm Gewichtsersparnis. Aber auch bei Fitness-, Pisten- und Allround-Tourern liegt leichte Skitourenausrüstung voll im Trend. Das spiegelt sich auch im Tourenski-Testfeld. Das Durchschnittsgewicht der Tourenski ist merklich gesunken, sogar bei breiten Freeride-Tourern schaut man häufiger verwundert auf die Waage.

Die leichtesten Tourenski im Testfeld - nur 2.140 Gramm pro Paar - sind der Blizzard Expedition und der Movement Bond X-Series. Besonders letzterer begeistert nicht nur im Anstieg, der Tourenski zeigt auch in der Abfahrt Rückgrat und lässt sich sehr ausgewogen im Gelände fahren – ein Allround-Tourer mit Prädikat. Doch selbst ein abfahrtsorientierter Tourenski wie der Atomic Aspect bringt trotz einer Breite von 85 Millimetern unter der Bindung nicht mehr als 2.700 Gramm auf die Waage.

Frei nach dem Motto: entspannt bergauf und spielerisch bergab. Ausgenommen von der Weight-Watchers-Diät sind zur Zeit noch die Tourenski-Modelle für Variantenfahrer, wie zum Beispiel der Head REV 80 oder Stöckli VXL. Diese Tourenski haben einen anderen Schwerpunkt: Diese Allmountain-Ski bieten auf der Piste erstklassige Carvingeigenschaften mit der Option, auch mal einen kurzen Abstecher ins Tourengelände zu meistern. Das Gewicht der Tourenski ist da zweitrangig.

Fotostrecke: Skischuhe und Tourenbindungen im Praxistest 2013

16 Bilder
Skitouren: Schuhe und Bindungen Foto: Hersteller
Skitouren: Schuhe und Bindungen Foto: Hersteller
Skitouren: Schuhe und Bindungen Foto: Hersteller

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Die Ski in diesem Test:

28.02.2013
Autor: Olaf Beck
© www.outdoorchannel.de
Ausgabe 12/2012