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Test: Sechs Trekkingstöcke im Vergleich
Stockwerk
Gefederte Trekkingstöcke versprechen ungetrübten Wandergenuss. Welches Modell top ist, steht hier: Zu den getesteten Produkten
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Ob auf Wanderung oder Trekkingtour, Stöcke gehören heute ebenso selbstverständlich zur Ausrüstung wie Rucksack und Regenjacke. Aus gutem Grund: Stöcke entlasten vor allem bergab Knie, Hüfte und Sprunggelenk – nach medizinischen Untersuchungen um bis zu acht Kilogramm pro Schritt.
Doch wer mit Stöcken wandert, profitiert noch von weiteren Vorteilen: Bergauf geht's mit ihrer Hilfe schneller, und in kniffligen Passagen helfen sie, das Gleichgewicht zu halten, zum Beispiel auf hartgefrorenen Altschneefeldern oder bei der Querung von Bächen und Flüssen.
Besonders viel Komfort versprechen gefederte Stöcke, vor allem auf felsigen oder gerölligen Wegen. Grund genug für outdoor, sechs aktuelle Modelle zu testen. Im Praxiseinsatz auf den Trails der Fränkischen Schweiz zeigten sich schnell die Unterschiede: Modelle mit straffer Federung, wie jene von Black Diamond und Exped, eignen sich vor allem für Wanderer, die ihre Stöcke intensiv oder schwungvoll einsetzen. Auch für kräftigere Personen oder Trekker mit schwerem Rucksack sind Modelle mit straffer Dämpfung erste Wahl. Leichtere Outdoorer greifen hingegen besser zu einem Modell mit weicher Federung, zum Beispiel dem Leki Makalu Ultralite.
Eine Federung wird jedoch nicht in jedem Fall als angenehm empfunden – beispielsweise bergauf, wenn man so richtig Gas geben will. Dann ist es gut, wenn man die Federung abstellen kann, was bei allen Modellen bis auf den Black-Diamond-Stock möglich ist. Den Komfort eines Stocks bestimmt jedoch nicht allein die Federung. Für Wohlbefinden sorgen auch weiche, abgewinkelte Schaumstoffgriffe und eine gepolsterte Handschlaufe (vorbildlich: Black Diamond).
Auch ein nach unten verlängerter Griff ist nützlich: Bei kurzen Anstiegen kann man dann einfach eine Etage tiefergreifen, anstatt den Stock kürzer zu stellen. Besonders komfortsteigernd wirkt sich geringes Gewicht aus: Leichte Stöcke wie die Light-Versionen von Leki und Komperdell schwingen spürbar besser. Kräftige Personen sowie solche mit Trekkinggepäck sollten der leichten Versuchung aber widerstehen. Wegen der höheren Sicherheitsreserven sollten sie lieber zu einem sehr stabilen Modell wie dem Leki Makalu Classic greifen.
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