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Hilfe aus dem All
GPS-Geräte sind perfekte Tourenguides – wenn sie halten, was sie verprechen: einen guten Empfang, Exaktheit und einfache Bedienung. outdoor hat sechs Modelle getestet.
GPS boomt! Nicht nur beim Auto. Auch Wanderer und Biker setzen verstärkt auf die Vorteile der satellitengestützten Navigation. Statt umständlich mit Karte und Kompass zu hantieren, folgt man einem Pfeil im Display, der die Richtung vorgibt. Verlaufen ausgeschlossen, selbst bei Nacht und Nebel.
Die Auswahl an Geräten ist inzwischen groß. Grund genug für outdoor, sechs aktuelle Modelle zwischen 250 und 600 Euro zu testen. Die Wahl fiel dabei auf Geräte, auf die man topografische Karten laden kann, was die Orientierung ungemein erleichtert: Ein Blick auf das Display, und man weiß, wo man sich befindet.
Empfang fast überall zuverlässig
Auf ausgedehnten Wanderungen in den Alpen und im Fichtelgebirge, bei rasanten Biketouren in den Dolomiten und den Westalpen mussten die Testkanditaten unter Beweis stellen, was sie können. Schnell zeigten sich Unterschiede, vor allem beim Empfang, dem wichtigsten Kriterium. Insgesamt liegt das Niveau hier sehr hoch. Kam es früher vor allem im dichten Wald und in tiefen Schluchten zu Aussetzern, ermitteln heute die meisten Modelle in jedem Gelände zuverlässig die Position (auf bis zu drei Meter genau).
Allein das Modell von Magellan zeigt bei Abschattungen kleine Empfangsschwächen. Anders der Empfänger von Lowrance und die Garmin-Modelle. Sie bieten hier durchweg sehr gute bis überragend Empfangsleistungen. Toll: Unter den Garmin-Geräten hat der Preis keine Auswirkungen auf den Empfang: Das 259 Euro günstige Venture HC leistet hier genauso viel wie das 609 Euro teure GPSmap 60CSx.
Ein exzellenter Empfang ist nicht alles. Wegpunkte speichern, Routen erstellen, Trackback – selbst Basismodelle strotzen vor Funktionen (s. Kästen). Da kann flott die Übersicht verloren gehen. Umso wichtiger ist eine einfache Bedienung. Bestnoten verdienen sich wiederum die Garmin-Geräte mit übersichtlicher Menüführung und brillanten, auch bei Sonne gut ablesbaren Farbdisplays.
Erfreulich: Auch Einsteigergeräte wie das Magellan eXplorist 210 besitzen alle erforderlichen Basisfunktionen, von GoTo bis zu Trackback. So ausgestattet, ist man jeder Tour gewachsen: der Wanderung im Pfälzer Wald ebenso wie der Trekkingtour in Island.
Viel mehr als nur die Basisfunktionen bieten die Geräte der gehobenen Preisklasse wie das Garmin Vista HCx oder das GPSmap 60CSx. Sie klotzen mit Extras wie Höhenmesser, Kompass oder Routing (s. Lexikon). Auch der Kartenspeicher ist preisabhängig: Günstige Geräte besitzen einen kleinen, internen Speicher: Die 24 MB beim Venture HC reichen gerade für den Bayerischen Wald. Top-Modelle setzen dagegen auf wechselbare Speicherkarten bis 2 GB – genug für ganz Deutschland.
Unterm Strich zeigt der Test: GPS-Navigation muss nicht teuer sein. Einsteiger finden im Garmin Venture HC ein stimmiges Basismodell, das in puncto Empfang und Zuverlässigkeit locker mit Spitzengeräten mithält. Als Top-Allrounder für Wander- und Biketouren zeigen sich das Garmin Vista HCx, aber auch das Lowrance iFinder H2OC. GPS-Profis, denen nur das Beste gut genug ist, kommen um das Garmin GPSmap 60CSx nicht herum.
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10.12.2007
© Outdoor Ausgabe 11/2007
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Autor: Uli Benker
Test: Garmin eTrex Venture HC
Test: Garmin eTrex Legend HCx
Test: Garmin eTrex Vista HCx
Test: Garmin GPSmap 60CSx
Test: Lowrance iFinder H2OC
Test: Magellan eXplorist 210
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