Wanderstiefel


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Bergstiefel Alpinstiefel Test
Foto: Ben Wiesenfarth
In den letzten Jahren hat outdoor Dutzende von Bergschuhen getestet. Hier präsentieren wir Ihnen die leistungsstärksten Klassiker zum Wandern und für Klettersteige.
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Bergstiefel Alpinstiefel Test
Foto: Ben Wiesenfarth Die besten Wanderstiefel im outdoor-Test.

Man muss kein Adrenalinjunkie sein, um die Berge zu genießen. Im Gegenteil: die wahre Schönheit der Alpen findet man weder im Geröll noch auf Gletschern und erst recht nicht in einer Eisrinne. Sie zeigt sich im saftigen Grün fetter Wiesen, zwischen sprudelnden Bergbächen, urigen Berghütten und vielleicht auch mal von einem Klettersteig ­herab. Wer hier unterwegs ist, braucht weder Steigeisen noch einen Schuh mit extrastabilem Schaft, sondern einen leichten Bergstiefel.

Hohe Anforderungen
Topmodelle verwöhnen mit perfektem Gehkomfort, rollen geschmeidig ab und nehmen dank weich aufsetzender Fersen selbst öden Teerpisten den Schrecken. Dank ihres geringen Gewichts tragen sie sich angenehm leichtfüßig und schonen die Kräfte – für mehr Ausdauer. Trotzdem bieten solche Modelle genug Halt und Schutz vorm Umknicken. Die Sohlen besitzen ein aggressives Profil für gute Traktion auf matschigen Wegen und eine stabile Kante fürs Traversieren von Schneefeldern oder nassen Steilgrashängen. Auch Nässe hält ein solches Topmodell zuverlässig ab und bietet gleichzeitig einen hohen Klimakomfort.

Die besten ihrer Art
Einen guten Bergstiefel erkennt man leider nicht am Etikett. Deshalb stellt outdoor Ihnen hier die besten Modelle aus den letzten Tests vor. Auf unzähligen Kilometern haben sie ihre Trageperformance bewiesen, in etlichen Labortests die Prüfungen zu Wasserdichtigkeit und Klimakomfort bestanden. Kurz: Diese Schuhe werden Ihre Wanderungen – ob in den Bergen oder im Mittelgebirge – zu einem Vergnügen machen. Vorausgesetzt, sie passen Ihnen.

Das finden Sie am besten während einer gründlichen Trageprobe beim Fachhändler heraus. Nehmen Sie sich dafür einen halben Tag Zeit und packen Sie Ihre Trekkingsocken ein. Weil die Füße im Tagesverlauf – wie auch auf Tour – größer werden, legen Sie die Anprobe auf den Nachmittag. Zuerst prüfen Sie die infrage kommenden Modelle auf schlüssigen Sitz – die Zehen können ruhig Spiel haben, dürfen aber nicht vorn anstoßen. Die Ferse muss hingegen wie einbetoniert sitzen: auch wenn Sie mit der Zehenspitze auf einer Treppenstufe stehen, darf sie nicht hochrutschen. Drückt oder scheuert es irgendwo, vergessen Sie den Schuh. Gehen Sie mit Ihrem Favoriten eine halbe Stunde umher, legen Sie Sprints ein, bremsen Sie ab und springen Sie ruhig mal in die Luft. Er sitzt immer noch wie angegossen und drückt nicht? Dann haben Sie den passenden Schuh gefunden.

Wanderschuh Top-Ten und Passformcheck

Video: Wanderstiefel richtig schnüren

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© Outdoor
Ausgabe 09/2011