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Trekkingrucksäcke: Die Ausstattungs-Details
Trekkingrucksäcke haben enorm viele Riemen und Schnallen, Fächer und Verstellmöglichkeiten. Welche Funktion diese Details besitzen, verraten wir Ihnen hier.
1 Deckel-/Vorfach:
Praktischer Stauraum für Kleinigkeiten wie Taschentücher, Sonnenbrille und -creme. Ein extra Dokumentenfach ist ideal, um Schlüssel, Geldbeutel und Papiere sicher unterzubringen. Bei vielen Modellen lässt sich außerdem das Rucksackvolumen mittels eines höhenverstellbaren Deckels und einem Auszug am oberen Ende des Hauptfachs erweitern.
2 Bodenfach:
Es scheint auf den ersten Blick verlockend, um tagsüber an die Jacke oder Regenhose heranzukommen. Der Rucksack trägt sich aber besser, wenn man die Unterteilung zwischen Haupt- und Bodenfach öffnet und den Rucksack von oben belädt – dabei das Bodenfach mit dem Schlafsack und der Ersatzbekleidung prall ausstopfen. Kleidung, die man tagsüber braucht, kommt ganz oben ins Hauptfach.
3 Frontöffnung:
Damit kann man den Rucksack wie einen Koffer beladen. Nutzen Sie die Öffnung aber nicht, um tagsüber Fleece oder Funktionsjacke aus dem Hauptfach herauszuholen. Dabei würde der Rucksackinhalt verrutschen – und der Schwerpunkt vom Körper wegwandern. Das verschlechtert das Trageverhalten.
4 Seitentaschen:
Für Ordnungshüter ein Quell der Freude – vor allem, wenn sie groß genug für eine Trinkflasche sind. Große Netzseitentaschen eignen sich ebenfalls hervorragend als Flaschenhalter.
5 Kompressionsriemen:
Sie bringen den Inhalt näher an den Rücken – vor allem, wenn zum Ende der Tour die Essensvorräte weniger werden und Luft im Rucksack ist.
6 Längenverstellung:
Sie dient zur Feineinstellung der Schultergurte. Modelle mit festen Trägern müssen Ihnen auf Anhieb wie angegossen passen.
7 Lastenkontrolle:
Die Lastkontrollriemen bringen den Rucksack näher an den Rücken. Dann sitzt er besser – vorausgesetzt, die Riemen steigen zum Rucksack hin an (30–50 Grad).
8 Stabilisierung:
Diese Riemen zwischen Hüftgurt und Packsack können die Kontrolle verbessern, schmälern aber die Flexibilität und Lastübertragung.
18.01.2008
© Outdoor Ausgabe 10/2007
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Autor: Frank Wacker
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