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Von Leichtgewichts- bis Trekkingrucksack: 12 neue Modelle im Test
Tourenrucksäcke auf dem Prüfstand
Es spricht für die Trekkingrucksäcke, dass die Tester sich am nächsten Morgen noch fit genug für den nächsten Durchgang fühlen. Heute sind vier etwas kleinere Modelle dran: die Tourenrucksäcke. Zu den getesteten Produkten
Nicht zu stoppen: Auch bei Regen muss die outdoor-Testcrew los.
Foto: Björn Hänssler
Der Mountain Hardwear Koa und der Gregory Serac (Damenmodell: Inyo) haben um die 35 Liter Volumen. Das reicht für Hüttentreks oder Bergtouren, für die man Klettersteig- oder Hochtourenausrüstung braucht. Fjällräven und Tatonka bieten mit ihrem größeren Fassungsvermögen sogar Reserven für Kurztreks mit Zelt.
Als das Team sich in Bewegung setzt, wiegen der Gregory und der Mountain Hardwear knapp 14 Kilo – so viel kommt zusammen, wenn man für eine Hüttentour übers Wochenende packt inklusive Helm, Seil, Gurt und Karabiner. Bei den Rucksäcken von Tatonka und Fjällräven zeigt die Waage sogar 18 Kilo. Die Testroute, eine lange Tagestour, führt entlang des Steilabfalls der Schwäbischen Alb.
Schnell zeigt sich: Alle Modelle kommen gut mit der Last klar
Bis auf eine Ausnahme tragen sie sich auch sehr komfortabel: Vom Hüftgurt des Tatonka-Modells fühlen sich die Tester etwas eingezwängt.
Ein Abstecher zur Kesselwand, einem schwäbischen Klettereldorado, führt in perfektes Terrain für einen Lastkontroll-Check. Top: Die Tourenrucksäcke sitzen fast wie festgeklebt am Rücken und bringen den Wanderer nicht aus dem Gleichgewicht. »Damit bieten sie auch auf ausgesetzten Bergpfaden Sicherheit«, notiert Redakteur Gnielka. Viel Lob auch für die Rückenkonstruktion des Mountain Hardwear. Tenor: »Durch das Netz bietet er eine bessere Belüftung als die anderen Tourenrucksäcke.« Nach der Abschlussdiskussion ist sich die Testcrew einig: Der Mountain Hardwear begeistert als Allroundtalent, während die Stärken von Gregory eher auf Bergtouren liegen. Der Fjällräven empfiehlt sich für lange Hüttentreks oder Wochenenden mit Zelt.
Erleichterung am letzten Testtag. Heute steht zwar nochmals die Route von gestern an, doch dieses Mal mit Leichtrucksäcken. Sie wiegen zwischen 860 und 1200 Gramm. »Ideal, um bei der Ausrüstung abzuspecken,« freut sich Grammzähler Gnielka.
Nur um seine Aussage später zu relativieren: »Spaß hat aber nur, wer das Konzept versteht.« Der knapp 900 Gramm leichte Golite Jam etwa richtet sich an Leichtgewichtstrekker, die nicht mehr als zehn Kilo dabeihaben. Damit kommt der Jam klar. Mehr sollte man ihm nicht zumuten – ein Rucksack für Profis, die genau wissen, was sie mitnehmen. Und was nicht. Die Modelle von Lowe Alpine und Bergans wiederum begeistern mit top Tragekomfort – solange man sie nicht mit mehr als 12 bis 15 Kilo vollstopft. Die richtige Wahl für erfahrene Trekker und Bergsportler.
Mit dem Deuter Spectro, einem leichten Tagesrucksack, kommt dagegen jeder klar. »Das perfekte Modell für gewichtsbewusste Tageswanderer«, findet Gnielka. Aber auch Fans von mehrtägigen oder mehrwöchigen Touren werden im Testfeld fündig: Insgesamt zehn Modelle schneiden sehr gut ab. Welches passt zu Ihren Plänen?
Die perfekte Ausrüstung beim Wandern und Trekking - darauf müssen Sie achten Ausrüstungspflege: So pflegen Sie Ihre Sommerausrüstung optimal OutDoor Messe 2010 – alle wichtigen Trends und Neuheiten für die nächste Saison Meisterklasse - die Rucksäcke des Jahres Besser tragen - Tipps zum Rucksack-Einstellen
Arc'teryx
Rucksack Arc‘teryx Altra 65
Bergans
Rucksack Bergans Helium 40
Fjällräven
Rucksack Fjällräven Helags 50
Golite
Rucksack Golite Jam
Lowe Alpine
Rucksack Lowe Alpine Zepton 50
Mountain Hardwear
Rucksack Mtn. Hardwear Koa 35
Tatonka
Rucksack Tatonka Crest 50
The North Face
Rucksack The North Face Crestone 60


