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10 Funktionswäsche-Sets fürs ganze Jahr im Test
outdoor-Kaufguide: Wolle vs. Kunstfaser
Merinowolle gilt seit geraumer Zeit als Wunderstoff. Ist sie das wirklich?
Gute Gründe für Wollwäsche
Gute Merinowolle liegt angenehm kuschelig auf der Haut, fühlt sich natürlich an und wärmt dabei superb. Ideal eignet sie sich für gemütliche Wandertouren. Oder auch für Hüttenwanderungen, hier kann sie nach Ankunft in Ruhe trocknen und peinigt dabei nicht andere Gäste mit beißendem Kunstfasergemüffel. Angenehm ist auch, dass man darin nicht aussieht, als wollte man einen Wettkampf bestreiten.
Gute Gründe dagegen
Wolle ist nicht gleich Wolle. Vom Querschnitt der Fasern und von der Behandlung – oft mit Chlor – hängt ab, ob sie sich weich trägt oder auf der Haut juckt. Im Laden lässt sich das nicht prüfen, viele Shirts »kratzen« erst dann richtig, wenn man anfängt zu schwitzen. Schwitzt man weiter, wie etwa bei langen Aufstiegen oder unter dem Rucksack, wird‘s noch unangenehmer: Nasse Wolle trocknet sehr langsam und klebt dabei stundenlang unangenehm auf der Haut – bei sportlichen Touren muss deshalb stets ein Wechselhemd mit – am besten eines aus Kunstfasern.


