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Der 6-Punkte-Funktionsjacken Check
Ein gutes Material macht noch keine gute Jacke. Erst die richtige Ausstattung zeichnet ein Top-Modell aus. outdoor verrät, worauf sie bei Funktionsjacken achten müssen.
1. Kapuze: Die Kapuze trägt entscheidend dazu bei, wie gut eine Jacke vor Wind und Wetter schützt. Wichtig ist ein großer, versteifter Schild. Für Wintertouren sollten Sie darauf achten, dass der Schild an den Seiten weit heruntergezogen ist, ohne jedoch die Sicht zu behindern. Eine gute Kapuze lässt sich außerdem über mindestens zwei Schnürzüge (Gesichtsfeld und Volumenkontrolle) genau an den Kopf anpassen – nur dann macht sie Kopfbewegungen anstandslos mit.
2. Kragen: Ein steifer, bis knapp unter die Nasenspitze reichender Kragen steigert das Wohlbefinden bei stürmischem Wetter. Stellen Sie sicher, dass der Reißverschluss am Kinn abgedeckt ist und nicht scheuert.
3. Pitzips: Kommt das Funktionsmaterial bei starker Anstrengung an seine Grenzen, sind die Reißverschlüsse in den Achseln die beste Möglichkeit, um zusätzlich Dampf abzulassen. Je länger die Zipper, desto wirkungsvoller sind sie. Außerdem sollten sie zwei Schieber besitzen, die man bei Wolkenbrüchen regensicher in der Achsel parken kann. Öffnet man sie nur in der Achsel ein bisschen, lassen sich die Pitzips sogar bei leichtem Regen noch nutzen.
4. Taschen: Eine Brusttasche ist Pflicht, zwei sind besser. Die Hüfttaschen werden vom Hüftgurt des Rucksacks verdeckt, sie fallen dann als Stauraum aus. Taschen, die vom Körper nur durch Netzmaterial getrennt sind, eignen sich ohne Inhalt auch zur Belüftung des Jackeninnern. Probieren Sie vor dem Kauf unbdingt, ob Ihnen die Position der Taschen zusagt – es gibt hier zum Teil große Unterschiede!
5. Ärmelbündchen: Bündchen, die sich weit stellen lassen, verbessern die Ventilation. Außerdem kann man sie bis zum Ellenbogen hochschieben. Auch das kühlt den Körper spürbar. Bei stürmischem Wetter sollten sich die Bündchen mit Hilfe des Kletts eng verschließen lassen.
6. Imprägnierung: Je besser Wasser vom Oberstoff abperlt, desto höher die Atmungsaktivität bei Regen. Zudem fühlt sich das Material weniger klamm an als mit durchnässtem Oberstoff. Bei Markenprodukten ist die Imprägnierung in der Regel gut.
10.12.2007
© Outdoor Ausgabe 11/2007
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Autor: Frank Wacker
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