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Dreilagenjacken im outdoor Test - Ergebnisse, Testsieger, Kauftipps
Allround-Talente: Neun Funktionsjacken im Test
Dreilagenjacken sind die Alleskönner unter den wasserdichten, atmungsaktiven Funktionsjacken. Sie gehen selbst bei harten Einsätzen nicht in die Knie, wiegen wenig und tragen sich angenehm. Doch wie gut sind die neuesten Modelle? Neun Jacken im Test. Zu den getesteten Produkten
Funktionsjacken gehören zur Grundausstattung für Outdoorer, weil nur sie hundertprozentigen Wetterschutz garantieren. Am leistungsfähigsten sind sogenannte Dreilagenjacken: Sie vereinen Strapazierfähigkeit mit hohem Tragekomfort und sind verhältnismäßig leicht: Je nach Schnitt und Ausstattung liegt das Gewicht dieses Jackentyps in der Regel zwischen 450 und 700 Gramm. Kein Wunder, dass ambitionierte Outdoorer und Profialpinisten wie Stefan Glowacz und Gerlinde Kaltenbrunner für ihre Expeditionen zu Dreilagenjacken greifen. Doch worin unterscheiden sich die unterschiedlichsten Modelle und wie viel muss man investieren? Bei Dutzenden neuer Jacken, die jedes Jahr auf den Markt kommen, keine einfache Frage. Um eine Anwort zu finden, hat outdoor neun der spannendsten Neuheiten zwischen 349 und 599 Euro getestet.
Die Jacken kosten bis zu 599 Euro - keine Schnitzer erlaubt!
Fest steht: Schnitzer dürfen sich Jacken in dieser Preisklasse nicht erlauben, schon gar nicht beim Thema Wasserdichtigkeit. Und wie es sich für ein hochkarätiges Testfeld gehört, kommen nur die hochwertigsten Materialien zum Einsatz: bei den meisten Modellen Gore-Tex Pro Shell, je einmal Dermizax EV und Event. All diese Materialien lassen ab Werk keinen Tropfen durch, aber die Herausforderung für die Hersteller besteht darin, sie aus vielen Einzelteilen zu einem wasserdichten Ganzen zusammenzufügen. Traditionelle Schwachstellen sind Reißverschlüsse, Kapuzen und deren Schnürzüge. Die outdoor-Powerberegnung, die einen sturmgepeitschten Wolkenbruch simuliert, bringt sie normalerweise gnadenlos ans Licht. Aber das Testfeld gibt sich keine Blöße und erfüllt die hochgesteckten Erwartungen. Kein Modell ist undicht, nur bei zwei Jacken saugt sich punktuell etwas Nässe ins Innere – ein Schönheitsfehler. Bestnoten erhält die teuerste Jacke im Test, die Norröna Trollveggen. Bei ihr kommen erstmals die Aqua-Zips vom Marktführer YKK zum Einsatz: Wasserdichte Reißverschlüsse, die ohne Abdeckung auskommen. Die Trollveggen hält aber nicht nur dicht, sie schützt das Gesicht auch bestens vor eisigem Wind: durch den steifen, tunnelartigen Kapuzenschild und den hohen Kragen.
Außerdem bleiben bei ihr – und drei weiteren Modellen – die Taschen trocken, wobei man diesen Punkt nicht überbewerten sollte, da der Inhalt durch die Körperfeuchtigkeit ohnehin nass wird (am besten packt man daher empfindliche Geräte wie etwa das Handy in einen stabilen Gefrierbeutel). Und die meisten anderen Kandidaten schneiden in der Powerberegnung kaum schlechter als der Spitzenreiter ab. Auch das günstigste Modell im Test, die North Face Point Five, liefert ein einwandfreies Ergebnis und nimmt es mit jedem Wetter auf.
Zwei Ausrutscher bei der Qualität
Zwei Ausrutscher gibt es dagegen bei der Qualität: Schöffel und Marmot verwenden bei ihrem Gore-Tex Pro Shell wenig abriebfeste Oberstoffe, zudem ziehen sie leicht Fäden – das gibt Punktabzug.
Im Praxischeck zeigt sich beim ersten deftigen Anstieg dann schnell eine grundsätzliche Schwäche von Funktionsjacken: Selbst die teuersten Modelle im Test können es in Sachen Atmungsaktivität nicht mit jener von guten Softshells aufnehmen – das ist der Preis für den hundertprozentigen Wetterschutz.
Rechts oben auf der Seite finden Sie wie gewohnt Detailinfos zu den einzelnen Jacken.
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Adidas Super Trekking
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Arc‘teryx Theta AR
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Haglöfs
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Marmot Alpinist Jacket
Norrøna
Norröna Trollveggen
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Schöffel Rope Jacket
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The North Face Point Five Jacket


