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Acht Funktionsjacken im Test
Das Testfeld im Überblick
Alle Testkandidaten sind nach dem Zweilagenprinzip konstruiert. Zu den getesteten Produkten
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Das heißt, sie bestehen aus zwei voneinander getrennten Schichten: Zum einen dem Außenstoff, auf dessen Innenseite ein wasserdichter, atmungsaktiver Film (Beschichtung) oder eine Folie (Membran) aufgebracht ist, zum anderen aus dem Futter. Dieses schützt die hauchdünne, wasserdichte Lage vor Beschädigungen, weswegen Zweilagenjacken robuster sind als futterlose Leichtjacken.
Außerdem verhindert das Futter, dass die Jacke auf der Haut klebt, wenn im Innern Kondensfeuchtigkeit entsteht. Das passiert selbst bei den besten Jacken im outdoor-Test, denn bei Kälte, hoher Luftfeuchtigkeit oder starker Anstrengung kondensiert ein Teil der Feuchtigkeit im Innern der Jacke – so wie im Winter Fenster beschlagen.
Trotzdem hat sich beim Klimakomfort in den letzten Jahren enorm viel getan – das zeigt nicht nur der outdoor-Labortest, der die Atmungsaktivität misst, sondern auch der Praxistest in der Fränkischen Schweiz. Bei Dutzenden von schweißtreibenden Anstiegen merken die Tester schnell, ob das Körperklima im grünen Bereich bleibt oder ob man sich über kurz oder lang wie in einem Dampfbad fühlt.
Ergebnis: Wer es auf seinen Wanderungen gemütlich angehen lässt, wird in puncto Klima mit den meisten Testjacken glücklich. Lieben Sie es dagegen sportlicher, schränkt sich die Auswahl ein: Das beste Klima bietet das Vaude-Modell, in dem man selbst bergauf nicht heiß läuft – ein Effekt der von Vaude verarbeiteten Event-Membran, deren Atmungsaktivität Maßstäbe setzt. Zum anderen perlt Wasser vom Außenstoff vollständig ab. Das erhält die Atmungsaktivität.
Fast genauso gut schneiden die Jacken von Mountain Equipment und Jack Wolfskin ab. Neben leistungsfähigen Materialien besitzen beide sehr gute Belüftungsmöglichkeiten: Über lange Reißverschlüsse in den Achseln (Pitzips) und weite, verstellbare Ärmelbündchen kann man zusätzlich Dampf ablassen, sobald es mit schwerem Gepäck oder im Gebirge so richtig zur Sache geht – ein ähnlicher Effekt, wie wenn man nach dem Duschen oder Baden lüftet und das Badfenster öffnet.
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