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Leicht und stark
Die neuen Dreilagenjacken sind wahre Alleskönner: Sie sind leicht, aber robust und verbinden Wetterschutz mit Komfort. outdoor hat die besten Modelle ermittelt.
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- 2Leicht und stark - die Stärken und Schwächen der Modelle
- 3Info-Spezial zum Test - Material und Funktionsweise von Dreilagenjacken
- 4Info-Spezial zum Test - Check zum Jackenkauf
Die perfekte Funktionsjacke hält einem Wind und Wetter vom Leib und trägt sich selbst auf schweißtreibenden Berg- oder Trekkingtouren angenehm. Außerdem wiegt sie wenig und lässt sich klein verpacken, damit sie bei schönem Wetter im Rucksack wenig Platz wegnimmt und nicht zur Last fällt. Bei härteren Einsätzen muss das Material dornigen Büschen, rauen Felsen und scheuernden Rucksackriemen standhalten. Diese zum Teil sehr gegensätzlichen Anforderungen unter einen Hut zu bringen, ist keine leichte Aufgabe.
Doch leichte Dreilagenjacken erfüllen diese Aufgabe mit Bravour, das zeigt der aktuelle outdoor-Test von zehn Dreilagenmodellen unter 500 Gramm. Neben den neuesten Materialien steckt das geballte Wissen der Outdoor-Hersteller in den Testjacken. Das zeigt sich beispielsweise im Wetterschutz-Check: Selbst als den Testern der Wind um die Ohren pfeift und sintflutartige Regengüsse auf sie herunterprasseln, geht die gute Laune nicht flöten. Denn in den zehn Testmodellen fühlt man sich selbst unter widrigen Bedingungen sehr sicher. Das bestätigt auch die outdoor-Powerberegnung im Labor, die alle zehn Jacken überstehen, ohne in die Knie zu gehen. Dabei stellt dieser Extremtest höchste Anforderungen an die Regendichtigkeit einer Funktionsjacke – er simuliert einen mehrstündigen, sturmgepeitschten Wolkenbruch.
Beim Praxistest müssen die Testkandidaten außerdem zeigen, wie bequem sie sind. Hier kommt die Testcrew ebenfalls ins Schwärmen: »Dank aufwendiger Schnitte meistern neun der zehn Testjacken selbst Kletterpassagen, ohne dass man sich wie in einer Zwangsjacke fühlt«, freut sich outdoor-Testredakteur Boris Gnielka. Sogar die Kapuzen sitzen durchweg gut – keine Selbstverständlichkeit, wie outdoor aus langjähriger Erfahrung weiß. Und keine Nebensache, denn schlecht sitzende Kapuzen rauben die Sicht. Mit einer guten Kapuze behält man dagegen den Überblick – was mit dazu beiträgt, dass die gute Laune bei schlechtem Wetter nicht auf der Strecke bleibt.
Und wie sieht es mit dem Bedienkomfort der Jacken aus? Wie gut laufen Zipper und Schnürzüge? Lassen sich diese selbst mit Handschuhen verstellen? Sitzen die Taschen richtig? Sie sollten so positioniert sein, dass man sie noch mit angelegtem Rucksackhüftgürt nutzen kann. Oder drückt der Gurt dann auf den Tascheninhalt? In diesen Punkten gibt sich kaum ein Testmodell eine Blöße – das darf bei einem Durchschnittspreis des Testfelds von über 400 Euro aber erwartet werden.
Optimalen Komfort bietet eine Jacke allerdings nur dann, wenn man selbst bergauf nicht heiß läuft. Deshalb quält sich die outdoor-Testcrew unzählige deftige Anstiege hinauf – so zeigt sich schnell, ob man im eigenen Saft schmort oder genügend Feuchtigkeit aus der Jacke entweicht. Das beeindruckende Ergebnis: Alle Testjacken eignen sich für sehr anstrengende Berg- und Hochtouren oder mehrwöchige Treks mit wirklich schwerem Gepäck.
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12.08.2008
© Outdoor Ausgabe 07/2008
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Autor: Frank Wacker
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