Sonstiges im Test

Dauertest: Powerspot Micro


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Tested on Tour August 2016
Foto: Steffen Scheyhing

 

Tested on Tour Juli 2016
Foto: Steffen Scheyhing

 

Tested on Tour September 2016
Foto: Franz Güntner

 

Tested on Tour August 2016
Foto: Benjamin Hahn

 

Lowa Lavena II
Foto: Boris Gnielka
Der Powerspot Micro lädt mit Kocherhilfe Handys, Tablets & Co auf. Der Praxistest zeigt, was thermoelektrische Generator kann.

Was uns gefällt

  • liefert reichlich (Lade-)Strom
  • kompakte Abmessungen
  • sehr robuste Bauweise

Was uns nicht gefällt

  • häufige Wasserzugaben nötig

Wer auf Trekkingtour Handy, Stirnlampe, GPS, Kamera & Co. laden will, benutzt dafür meist einen Powerakku. Doch der reicht oft nur für eine Ladung. Danach ist man auf Sonnenlicht und ein Solarmodul angewiesen. Oder auf einen thermoelektrischen Generator wie den Powerspot Micro.

Auf einen Kocher gestellt und mit Wasser befüllt, liefert der Powerspot Micro bis zu zwei Ampere Strom (5 V) und lädt damit auch hungrige Geräte wie Tablet-PCs. Voraussetzung: das Wasser köchelt leise vor sich hin. Aufgrund der kompakten Maße (150 ml) muss man jedoch häufig nachgießen und aufpassen, dass der Zylinder nicht trockenläuft und Schaden nimmt.

Doch der Brennstoffverbrauch ist nicht ohne: etwa 50 Gramm Gas pro Stunde. Ein 5er-iPhone frisst bei seiner knapp zweistündigen Ladezeit rund 80 Gramm. Mit einer Kartusche (brutto 360 g, 6 Euro) lässt es sich also drei Mal laden – ein schwerer und teurer Spaß. Deutlich effizienter ist es, den Powerspot Micro in der Glut eines Feuers zu betreiben. Das verlangt zwar viel Vorsicht, damit Stecker und Kabel nicht schmelzen, funktioniert aber sonst prächtig.

Technische Daten des Powerspot Micro

Preis: 133 Euro
Gewicht: 294 g
Sonstiges : Ausprobiert: 2 Monate

12.08.2016