Zelten im Winter - die besten Tipps

Zelten im Winter - perfekt schlafen im Schnee

Foto: Franz Scholz Zelten im Winter
Eine Zeltnacht im Schnee ist die outdoor-Königs­disziplin – und gelingt einfacher, als man denkt. Der Instructor verrät Ihnen die Kniffe der Profis.

Unberührte Schneelandschaften, absolute Stille und funkelnder Sternenhimmel – wer im WInter zelten geht, kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Alles, was Sie dazu brauchen, sind eine klare, kalte Nacht und sichere Verhältnisse (Lawinenlagebericht: www.lawinen.org). Außerdem eine frostsichere Campingausrüstung mit Schlafsack, dicker Isomatte, Daunenjacke und am besten Gaslaterne. Für ungetrübten Naturgenuss sollten Sie Ihr Lager ein paar Kilometer fern jeder Ortschaft errichten. Meiden Sie Senken und lawinengefährdete Hänge. Ideal: Kuppen mit freier Sicht – und Sonne am Morgen.

Das Zelt im Schnee richtig aufbauen

Treten Sie den Platz Ihrer Wahl am besten mit Schneeschuhen und aufgesetztem Rucksack flach – so verfestigt sich der Schnee. Bei leichter Hanglage mit der Schaufel die Fläche begradigen. Dann das Zelt so aufstellen, dass der Eingang auf der windabgewandten Seite liegt. Graben Sie danach den Eingangsbereich frei, damit Sie nachts ungehindert aus dem Zelt kommen. Zum Abspannen nehmen Sie Heringe, die Sie quer eingraben (20 cm tief), sowie Trekkingstöcke und Schneeschuhe – aber nicht die Schaufel, die bleibt in der Apsis, damit Sie sich nach starkem Schneefall wieder befreien können.

Im Innern des Zelts für Komfort sorgen

Bevor Sie Ihr Gepäck ins Zelt tragen, graben Sie bei ausreichender Schneetiefe einen Fußraum in die Apsis. Er dient zum bequemen Sitzen, auch Gepäck können Sie darin verstauen. Wichtig: Die Grube darf nicht nach außen ragen – sonst schneit‘s rein!

Weitere Tipps in der Fotostrecke:

Video: Welches Zelt kaufen?

01.12.2014
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Ausgabe 01/2010