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Wetterzeichen richtig deuten: 5 Tipps
5 Tipps wie Sie auf Tour das Wetter vorhersagen
Wer auf Tour Wetterzeichen richtig deutet, schützt sich vor bösen Überraschungen und kann besser planen. Wir verraten Ihnen 5 Tipps, wie Sie Regentouren vermeiden können.
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1. Himmlische Botschaften
Am einfachsten lässt sich das Wetter mit Hilfe der Wolkenbilder bestimmen. Weiße Federwolken (Cumulus), die sich am Nachmittag auflösen, verheißen gutes Wetter, ebenso ein Nebelmeer im Tal – bei Sonnenschein in den Bergen. Wachsen hingegen mächtige, ambossförmige Wolkentürme in die Höhe (Cumulonimbus), sollte man sich beeilen, denn dann lässt das Gewitter nicht mehr lange auf sich warten. Eine Regenfront naht, wenn sich Wolken in mehreren Stockwerken nähern oder Schleierwolken zunehmend verdichten (meist im Westen). Auch ein schmutzig-gelbroter Sonnenuntergang verheißt nichts Gutes.
2. Wenn der Wind weht
Im Westen nichts Neues? Leider doch, und meistens ist es nass. Dreht der Wind auf West oder Südwest und nimmt Fahrt auf, steigt das Risiko, am nächsten Tag im Regen zu wandern beträchtlich. Weht er hingegen aus Osten oder Nordosten, wird‘s zwar meistens recht kühl (im Winter eiskalt), aber dafür oft auch sonnig. Generell gilt: Kommt Wind auf, ändert sich das Wetter. Erst recht, wenn sich außerdem die Windrichtung ändert.
3. Drucksache
Steigt der Luftdruck, wird‘s Wetter besser, fällt er, sollte man die Regenjacke griffbereit packen. Wer eine Uhr mit Höhenmesser mitnimmt, kann ablesen, ob und wie sich der Luftdruck ändert: Übertreibt der Höhenmesser, gaukelt also einen höheren Standort vor, ist der Luftdruck gefallen. Untertreibt er, ist der Luftdruck gestiegen – seit der letzten Kalibrierung. Um stets aktuelle Daten zu erhalten, sollte man den Höhenmesser mindestens einmal am Tag kalibrieren, also auf die tatsächliche Höhe einstellen. Dazu einfach an der Hütte oder an Wegweisern die Standorthöhe ablesen und die Uhr damit füttern.
4. Gradwanderungen
Kalte, klare Nächte verheißen gutes Wetter, warme Nächte oder ungewöhnlich milde Morgenluft (Föhn ausgenommen) schlechtes Wetter.
5. Aber Halo!
Erkennt man im Sommer einen Halo (Dunstring) um den Mond, wird es in 1–2 Tagen anfangen zu regnen.
Profitipp:
Naturzeichen: Ob hoher oder niedriger Luftdruck herrscht, verrät auch der Rauch eines Lagerfeuers: Steigt er nur zögerlich auf, befindet man sich in einem Tiefdruckgebiet. Bei hohem Luftdruck steigt Rauch hingegen gut empor. Auch Kaffee kann als Kachelmann dienen: Bei hohem Luftdruck sammeln sich Luftblasen auf der Oberfläche des Kaffees in Tassenmitte, bei niedrigem am Tassenrand.
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