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Tipps zum Winterwandern: Schneeschuhe
Schneeschuh-Checkliste
Schneeschuhe gibt es wie Berge in den Alpen, doch nicht jeder funktioniert gleich gut. Hier erfahren Sie, was einen guten Schneeschuh auszeichnet und worauf Sie sonst noch achten müssen.
1 Rahmen/Verdeck
Moderne Schneeschuhe bestehen entweder aus einem mit flexiblem Kunststoff bespannten Alurahmen oder ganz aus Hart-Kunststoff. Oft gibt es denselben Typ in verschiedenen Größen.
2 Form
Gute Schneeschuhe verjüngen sich gleichmäßig zum Ende hin, das verhindert den extremen Entengang. Damenmodelle sind insgesamt schmaler als die Herrenvarianten, weil Frauen oft weniger breit stehen.
3 Auflagefläche
Größere Modelle versinken weniger im Tiefschnee, kleinere sind wendiger und leichter. Wählen Sie die Auflage so klein als möglich, aber so groß wie nötig. Es gilt: Je schwerer der Träger, desto größer die Auflage.
4 Schaufel
Die hochgezogene Vorderseite verhindert, dass man beim Gehen hängen bleibt. Je stärker sie hochgebogen ist, desto einfacher bewegt man sich im Tiefschnee. Flachere Schaufeln haben im Steilen Vorteile.
5 Harscheisen
Ohne sie wären Schneeschuhwanderungen eine Rutschpartie. Am besten funktionieren spitze, stabile Zacken unter Ballen und Ferse, optimal kombiniert mit Längs- und Querzacken am Rahmen.
6 Frontzacken
Nach vorne gerichtete Zacken, die über die Schuhspitzen herausragen, sind im Gebirge Pflicht. Nur so lassen sich sehr steile, vereiste Hänge meistern. Im flacheren Terrain braucht man sie nicht.
7 Bindung
Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine: Eine gute Bindung drückt nicht, fixiert den Fuß aber bombensicher. Achten Sie auch darauf, dass die Bindung sich nicht nach rechts und links verwindet.
8 Aufhängung
Meist kippt das Deck beim Heben des Fußes nach hinten ab wie eine Schlappe, Schnee kann herunterrutschen. Eine kaum rotierende Achse verbessert dagegen die Wendigkeit – günstig im Gebirge.


