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Tipps für eine gelungene Zelttour im Herbst
Schöner Zelten im Herbst
Im Herbst kehrt draußen Ruhe ein, dann schmecken Zelttouren am besten. Mit diesen Tipps wird der Trip zum Genuss.
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Abends die tragbare Heizung anziehen
Beim Wandern sind sie selbst bei grimmigem Frost zu warm. Aber wenn man abends im Zelt sitzt, freut man sich mächtig über die wohlige Wärme einer gefütterten Daunen- oder Kunstfaserjacke. Zudem leistet eine solche Jacke auch in Pausen gute Dienste.
Schlafsack für die Füsse einpacken
Sie nerven einfach: kalte Füße, die auch im Schlafsack versteckt nicht warm werden wollen. Dagegen helfen die kuschelig-dicken Exped Down Booties (60 Euro, 3 Größen erhältlich), die das Rucksackgewicht um nur 95 Gramm erhöhen. Wer dagegen nachts öfter mal raus muss, sollte die Version mit wasserdichem Überzug und Evazote-Schaumsohle wählen (100 Euro, 180 g).
Für weich-warme Nächte sorgen
Herbstnächte werden oft frostig, auch unterhalb der 2000-Meter-Marke. Eine dicke Matte tut hier Not, selbst bei noch so warmem Schlafsack. Besitzen Sie nur eine leichte Sommermatte oder wollen Sie sich das Gewicht Ihrer fetten Wintermatte sparen? Dann legen Sie Ihre Leichtmatte auf eine Exped Doublemat Evazote. Mit einer Liegefläche von 100 x 200 cm hilft die 4-mm-Lage zwei nebeneinander liegenden Matten auf die Sprünge – und der kalte Streifen dazwischen fällt weg. Top: Der Zeltteppich wiegt keine 400 Gramm und kostet knapp 40 Euro.
Romantische Stimmung verbreiten
Denken Sie beim Thema Zelten an kältestarre Outdoorer, die sich dumpf tönend durch ihre zugezogenen Schlafsäcke unterhalten? Dann hatten Sie noch nie eine Gaslaterne dabei. Zu schwer? Stimmt nicht, sie wiegt nur 130 Gramm plus Kartusche. Und der Preis von 60 Euro wiegt die Annehmlichkeiten einer warmen und freundlich beleuchteten Koje allemal auf: Neben einer Gaslampe sitzen Sie lässig im T-Shirt, während draußen der Frost knistert. Jedoch verbrauchen Gaslampen Sauerstoff, weshalb Sie das Zelt immer etwas öffnen müssen – die Lüfter alleine reichen dazu nicht aus!
Einen kräftigen Brenner einpacken
Bereits ab Mitte Oktober müssen Sie mit zugefrorenen Bächen und Schnee rechnen. Zum Schneeschmelzen benötigen Sie einen sparsamen, leistungsfähigen und vor allem kältetauglichen Kocher. Dazu eignet sich am besten ein Multifuelkocher. Reine Gaskocher, die auf die Kartusche geschraubt werden, eignen sich nicht für den Betrieb bei Minusgraden: Ihre Leistung fällt bei Kälte rapide.


