Sicher bewegen in steilem Terrain – mit diesen Tipps klappts

Sicher durchs Steile - Wie man Hindernisse überwindet

Foto: Frank Scholz outdoor Know-How: Alpines Gelände

Fotostrecke

Steiler Fels, rutschige Firnflanken und hart gefrorene Altschneefelder lauern in den Alpen an vielen Stellen. outdoor zeigt, wie man sie sicher überwindet.

Wer sich in alpinem Gelände versiert bewegt, kann Bergtouren besser genießen, kommt flotter voran und sicher ans Ziel. Dabei zählt vor allem die Technik – und die ist nicht schwierig: An Steilstufen sollte man grundsätzlich behutsam die Füße setzen – und immer genau schauen, wohin man tritt! Bergseitige Griffe auf Schulterhöhe helfen, die Balance zu halten. Findet man keine, belastet man den bergseitigen Trekkingstock. Auf den talseitigen Trekkingstock stützt man sich nur im Abstieg!

Sind Felsstufen zu überwinden, Trekkingstöcke mittels Schlaufe am Handgelenk hängen lassen – dadurch hat man freie Hand. Auch an drahtseilversicherten Stellen Trekkingstöcke lieber baumeln lassen, als noch mit in die Hand zu nehmen. Bei längeren Steilstücken empfiehlt es sich, die Stöcke zusammengeschoben an den Rucksack zu binden.

Firn- und Altschneefelder sind üble Rutschbahnen und sollten nur mit Grödeln oder Steigeisen betreten werden. Hierbei setzt man das Steigeisen immer parallel zum Boden auf, also mit allen Zacken. Unterstützend belastet man den bergseitigen Trekkingstock (oder Langpickel). In der Gruppe versetzt und mit genügend Abstand gehen, so dass im Falle eines Ausrutschers niemand mitgerissen werden kann. Fühlt man sich unsicher, sollte man umkehren!

08.10.2011
© outdoor
Ausgabe 09/2008