Alpencross: Aus eigener Kraft über die Alpen

Fünf gute Gründe für einen Alpencross

Alpencross per pedes
Foto: Ralf Bücheler
Sie müssen ja nicht gleich Elefanten mitnehmen wie einst Hannibal, aber ein Alpencross ist in jedem Fall ein besonderes Erlebnis. Hier finden Sie fünf gute Gründe, es auch mal zu wagen.

1. Logik des Weges
Während andere Treks willkürlich beginnen oder enden oder sogar im Kreis führen, ist auf einem Alpencross der Versuchsaufbau klar: einmal über alle Berge.

2. Mit Tradition
Was heute ein Freizeitvergnügen ist, war früher eine Notwendigkeit. Alpencrosser gehen in den Fußstapfen von den Walsern, Römern und dem Ötzi.

3. Erfahrung
Mit Auto oder Zug ist eine Alpenüberquerung eine Sache von Stunden. Wer aus eigener Kraft reist, macht sich erst bewusst, wie viel Energie dazu nötig ist.

4. Wahl der Qual
Ob über den Reschenpass (1504 m) oder eine weglose Scharte auf 3000 Metern: jeder kann sich seinen Cross zur persönlichen Herausforderung machen.

5. Klimawandel
Wer die Alpen von Norden nach Süden quert, wandert in der Regel ins Warme – und südlich des Hauptkammes wird üblicherweise auch der Kaffee besser.

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05.02.2015
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Ausgabe 09/2011