5 Tipps für einen gelungenen Hüttenabend outdoor verrät Ihnen die fünf besten Tipps, wie der Hüttenbesuch zum perfekten Erlebnis wird. mehr ...
5 Tipps, wie Sie Bergtouren sicher angehen
outdoor-Tourentipps: Gut gewappnet in die Berge
Bergtouren schöpfen ihren Reiz auch aus dem Abenteuer. Wer jedoch die richtigen Vorkehrungen trifft, der kann dabei deutlich gelassener auf Unvorhersehbares reagieren. Das sollten Sie wissen ...
Handy, Stirnlampe, Notrufkarte und ein Erste-Hilfe-Set gehören immer in den Rucksack.
Foto: Ralf Bücheler
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1. Gut gewappnet
Auch wenn Sie nur eine kurze Tagestour vom Tal aus unternehmen, packen Sie immer Ihr Mobiltelefon, eine kleine Stirnlampe und ein Erste-Hilfe-Set inklusive Rettungsfolie in den Rucksack. Auch eine Karte mit den wichtigsten Telefonnummern für Notfälle und Auskünfte in den Bergen darf nicht fehlen. Vor allem die Rufnummern der lokalen Rettungsdienste, Lawinenauskunftsstellen und von Wetterberichten müssen vermerkt sein. Zumindest die Notrufnummern sollte man vorher in sein Mobiltelefon speichern. Eine Liste mit den wichtigsten Nummern finden Sie hier:
Notrufkarte für Bergtouren
Prüfen Sie alle sechs Monate und zusätzlich nach jedem längeren Einsatz die Batterien Ihrer Stirnlampe und die Vollständigkeit und Haltbarkeit Ihrer Erste-Hilfe-Ausrüstung. Laden Sie den Akku Ihres Mobiltelefons vor der Tour auf!
2. Geteilte Freude
Sind Sie zu mehreren unterwegs, können Sie sich die Notfallausrüstung auch teilen. Allerdings müssen dann alle Gruppenmitglieder wissen, wer das Erste-Hilfe-Set trägt und wo es im Rucksack liegt. Auch Lage und PIN des Handys dürfen kein Geheimnis sein. Wichtig: Da im Hochgebirge oftmals der Empfang ausbleibt, sollte man das Handy während der Tour ausgeschaltet lassen, die stromfressende Suche nach einem Netz entleert sonst rasch den Akku.
3. Sagen, wo's langgeht
Reden Sie. Vor allem mit den Daheimbleibenden oder dem Hüttenwirt. Wenn sie Ihr Ziel und die geplante Route kennen, können sie im Notfall gezielter Hilfe anfordern. Zumindest bei ambitionierten Touren oder zornigem Wetter ist es ratsam, auch den Wart der angepeilten Hütte über die geplante Route sowie Ihre voraussichtliche Ankunft zu informieren. Vergessen Sie aber nicht, im Falle einer Umkehr oder eines Notabstieges, ihn davon zu unterrichten!
4. Rat einholen
Brechen Sie nichts übers Knie! Richten Sie Ihre Tourenwünsche immer auch am Wetter(bericht) aus. Ergiebige Schneefälle sind selbst im August oder September oberhalb von 2000 Metern keine Seltenheit! Sie erschweren nicht nur die Orientierung durch Verdecken von Pfadspuren und Markierungen, sie drücken auch aufs Tempo, vor allem in verblocktem Gelände. Eine sichere Informationsquelle für die Verhältnisse vor Ort sind die lokalen Touristenämter, Bergschulen und Hüttenwarte. Und wer bereits im Vorfeld eine wettersichere Ausweichroute eingeplant hat, dem fällt es leichter, auf das ursprüngliche Ziel zugunsten einer attraktiven, bestehenden Alternative zu verzichten!
5. Eine Nacht überstehen
Der Heli startet nur bei wirklichen Notfällen – und nur bei flugtauglichem Wetter. Müssen Sie also wetter- oder verletzungsbedingt eine Nacht in den Bergen verbringen, sollten Sie sich rechtzeitig einen geschützten Platz suchen, am besten unterhalb der Baumgrenze. Gut eignen sich große Blöcke, die ein natürliches Dach bilden. Ziehen Sie alles an, was Sie haben, kauern Sie sich eng umschlungen auf die Rucksäcke, und hüllen Sie sich in die Rettungfolie aus dem Erste-Hilfe-Set oder – besser – in einen Biwaksack.


