5 Tipps, was auf Touren mit Hund zu beachten ist

So fühlt sich Ihr Hund auch auf längeren Treks wohl

Hunde sind für Outdoor-Touren wie geschaffen. Dennoch gibt es einige Regeln, die man beachten sollte, damit der Hund sich auch auf längeren Treks wohlfühlt.

 

Planen Sie eine Trekkingtour, sollte auch Ihr Hund darauf vorbereitet sein.

1. Training
Wie Menschen benötigen auch Hunde regelmäßig Bewegung, um fit zu bleiben – oder zu werden. Planen Sie eine Trekkingtour, sollte auch Ihr Hund darauf vorbereitet sein. Ausdauernde Joggingrunden oder stramme Wochenendwanderungen sind ein gutes Training für Hund und Halter. Üben Sie dabei das Überwinden von Hindernissen wie Bachläufe oder Felsstufen.

2. Einreisebestimmungen
Prüfen Sie bei der Wahl des Reisezieles, welche Einreise­bestimmungen dort für Haustiere gelten. Auslandsreisen setzen oft Impfungen voraus, die viele Wochen Vorlauf benötigen. Außerdem ist bei Reisen außerhalb Deutschlands ein EU-Heimtierpass Pflicht sowie eine Kennzeichnung des Hundes über Tätowierung oder Microchip (gibt‘s beides beim Tierarzt). Seit Juli 2011 müssen Haustiere bei Reisen in EU-Länder mit einem Chip gekennzeichnet sein. Zwar lässt die neue Verordnung in Einzelfällen noch Tätowierungen zu – diese müssen jedoch einwandfrei lesbar und nachweislich vor dem 3. Juli 2011 erfolgt sein. Prüfen Sie auch die Regeln vor Ort: In vielen Nationalparks haben Hunde keinen Zutritt.

3. Ausrüstung
Warum soll der Hund sein Futter nicht selbst tragen? Dafür gibt‘s gute Taschen wie den Hunderucksack Ruffwear Approach Pack. Voraussetzung: Der Hund ist ausgewachsen, und Sie haben ihn langsam an die Zusatzbelastung gewöhnt. Muten Sie Ihrem vierbeinigen Begleiter nicht zu viel zu: Mehr als ein Drittel seines Körpergewichts darf er nicht in den Taschen tragen. Mit in die Taschen gehören Verbandszeug und Pfotenschuhe für Notfälle.

4. Futter
Hunde können auf Futterwechsel empfindlich reagieren. Am besten packen Sie das gewohnte Futter ein. Damit es nicht schimmelt, müssen Sie es wasserdicht verpacken. Und: Knausern Sie nicht. Hunde verbrauchen auf Tour viel Energie.

5. Übernachtung
Übernachten Sie im Zelt, nehmen Sie für Ihren Hund ein Stück Isomatte mit. Schlafen Sie in Hütten, fragen Sie vorab nach, ob Hunde erlaubt sind: Infos gibt es beispielsweise unter www.dav-huettensuche.de oder www.sac-cas.ch.

Profitipp:
Trinken - Hunde besitzen zur Regulierung der Körpertemperatur nur wenige Schweißdrüsen. Dennoch verbrauchen sie viel Flüssigkeit – und zwar über die Atmung. Rechnen Sie auf Tour mindestens mit 60 bis 80 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht und Tag, bei Hitze durchaus das Doppelte! Da Ihr Hund keine Apfelschorle trinkt, müssen Sie sein Wasser separat mitnehmen. Gut eignen sich dafür kleine (2-Liter-)Wassersäcke, z.B. von Ortlieb.

Den Hund orten - beispielsweise mit dem Garmin Astro 320:

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07.07.2011
© outdoor
Ausgabe 05/2007