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Zeitmanagement auf Tour: rechtzeitig ankommen
4 Tipps, wie Sie auf Tour rechtzeitig ankommen
Eine gute Tourenplanung unterwegs verhindert, dass Sie zeitlich in Bedrängnis geraten. Wir verraten Ihnen, wie Sie pünktlich ans Ziel kommen.
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1. Gehzeiten ermitteln
Um korrekt zu planen, müssen Sie wissen, mit welcher Geschwindigkeit Sie wandern. Dazu packen Sie Ihren Rucksack mit dem Gepäck, das Sie auch auf Tour tragen wollen, ziehen Ihre Wanderstiefel an und wandern im Idealfall eine Strecke von zehn bis fünfzehn Kilometern in normalem Tempo. Wenn Sie die gewanderten Kilometer (Strecke vorher mit dem Fahrradtacho messen) durch die Wanderzeit in Stunden teilen, finden Sie heraus, wie viele Kilometer Sie pro Stunde wandern.
2. Gehzeiten anpassen
Wissen Sie, mit welchem Tempo Sie unterwegs sind, können Sie Ihre Strecke oder einzelne Etappen mit Hilfe einer guten Wanderkarte festlegen. Teilen Sie dazu die gewünschte Strecke (in km) durch ihre Geschwindigeit (in km/h). Für 24 Kilometer brauchen Sie bei einem Gehtempo von 4 km/h also 6 Stunden – brutto. Dazu kommen die Steigungen: pro 300 Höhenmeter Aufstieg zwischen 30 (fit/leichter Rucksack) und 60 Minuten (weniger fit/schwerer Rucksack). Auch eine schlechte Wegbeschaffenheit geht aufs Zeitkonto: Müssen Sie sich durch verblocktes Terrain kämpfen, in weglosem Gelände zurechtfinden oder durch tiefen Schnee stapfen, verdoppelt sich der Zeiteinsatz locker. Sind tiefe Flüsse zu durchwaten, addieren Sie eine halbe Stunde pro Flussquerung.
3. Pausenaufschlag
Ob Pinkelpause, Brotzeit, Orientierungs- oder Fotostopp – auch kurze Pausen schlagen aufs Zeitkonto. Addieren Sie dafür zu der bereits ermittelten Gehzeit noch einmal pauschal eine gute Stunde.
4. Prüfpunkte festlegen
Bei längeren Strecken lohnt es sich, im Voraus Prüfpunkte festzulegen. Das sind markante Objekte wie Hütten, Berggipfel, Seen oder Flüsse. Legen Sie bei der Planung über die Etappe verteilt zwei bis drei Punkte fest und berechnen Sie, um welche Uhrzeit Sie grob dort ankommen werden (z.B. Grausee um 12.00 Uhr). So merken Sie unterwegs rechtzeitig, wenn Sie in Verzug geraten und können besser gegensteuern: Pausen verkürzen, Tempo erhöhen – oder Abkürzung nehmen (die man im Idealfall vorher ausgetüftelt hat).
Profitipp: Satellitenhilfe
Bei überwiegend gleichartiger Geländestruktur und konstantem Gehtempo hilft ein GPS-Empfänger, die Ankunftszeit zu ermitteln. Dazu muss das Gerät die Strecke kennen: Füttern Sie es mit Start- und Zielpunkt sowie mit dem groben Wegverlauf. Bleibt es unterwegs eingeschaltet, zeigt es auf der Menüseite »Tripcomputer« die geschätzte Ankunftszeit und die Reststrecke an.
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