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Notfall auf Tour - So reagieren Sie richtig
Verletztentransport: So funktioniert's richtig
Ganz alleine einen Verletzten transportieren? Doch, das geht! So meistern Sie die Herausforderung:
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Ein Ausrutscher, ein Insektenstich oder einfach etwas Steinschlag – und schon liegt der Tourenpartner bewusstlos am Boden. Ohne Handy(netz) und Mitwanderer stellt sich nach der Erste-Hilfe-Versorgung (Puls? Atmung? Blutungen stillen) die Frage, wie man ihn allein zur nächsten Straße, Hütte oder Siedlung transportiert.
Vorbereitungen:
Zuerst brauchen Sie eine zirka zwei Meter lange Schlinge. Ist kein Seil und keine Reepschnur zur Hand, tut‘s auch ein sehr langer Gürtel, der Umhängeriemen einer Fototasche oder ein Packriemen vom Rucksack. Knoten Sie ihn zur Schlinge, dann schieben Sie diese auf Hüfthöhe unter den Verletzten.
Aufstehen:
Legen Sie sich zwischen die Beine des Verletzten, und greifen Sie mit beiden Armen durch die Enden der Schlinge. Sie müssen wie ein Rucksack-Schultergurt über Ihren Schultern verlaufen. Jetzt kommt der schwierigste Part: Das Umdrehen – zuerst zur Seite, dann auf den Bauch. Dabei darf der Verletzte nicht aus der Schlinge rutschen. Am einfachsten geht das, wenn man beim Drehen auf die Seite einen Arm des Verletzten um seine Schulter legt und festhält. Liegt man erstmal bäuchlings mit dem Verletzten auf dem Rücken, gelingt der Rest dann wieder einfacher: Gehen Sie zuerst auf alle viere. Dann stellen Sie ein Bein auf und drücken sich hoch.
Alle Schritte zum Verletztentransport sowie die Anleitung, wie Sie einen Bruch richtig schienen, gibt's mit Bild in der Mediashow.


