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Verletzte mit einer Hilfstrage in Sicherheit bringen
Behelfstragen - so bergen Sie jeden Verletzten
Ob Sturz oder Erschöpfung: Wer nicht aus eigener Kraft weitergehen kann, braucht Unterstützung. Lesen Sie, Wie man Verletzte in Sicherheit bringt.
Handys funktionieren nicht überall und mit leerem Akku schon gar nicht. Auch der Heli fliegt nicht bei jedem Wetter. Wer in einer solchen Lage stürzt, erschöpft oder bewusstlos liegen bleibt, muss – nach Erster Hilfe – in Sicherheit getragen werden. Am besten gelingt das mit der Römer-Seiltrage, zumindest, wenn man ein Seil (ab 30 m) und vier bis sechs Helfer auftreiben kann.
Geschickt einfädeln
Das Seil auf dem Boden auslegen und in Seilmitte einen kleinen Sackstich (Schlaufe) knoten. Links und rechts davon kommen zwei große Schlaufen. Sie dienen später als Tragegriff. Ihr Abstand zueinander muss der Achselweite des Verletzten entsprechen (Seil dehnt sich!). Danach knoten Sie weitere, sehr kleine Schlaufen im 15-cm-Abstand bis auf Hüfthöhe des Verletzten. Bei sechs Trägern hier beidseitig eine große Schlaufe legen, ansonsten bis auf Länge des Verletzten nur kleine. Am Ende wieder zwei große Schlaufen knoten und kurz daneben beide Seile miteinander verknoten, so dass der Rahmen unten schmaler wird als oben. Nun ihre Enden (oder ein zweites Seil) kreuzweise durch alle kleinen Schlaufen führen und am Ende mit dem Rahmen verknoten (Sackstich).
Komfortabel polstern
Damit der Verletzte beim Transport bequem liegt, das Seilgeflecht mit Kleidung, Isomatte und Ähnlichem polstern, Kopf- und Fußbereich erhöhen. Sobald der Verletzte liegt, fixieren Sie ihn mit dem überschüssigen Seil.
Mehr Infos:
www.alpinwerkstatt.de
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