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Zelt Teil 2: Tunnelzelte
Tunnelzelte erfreuen sich grosser Beliebtheit – kein Wunder, denn sie wiegen wenig und bieten viel Platz. Wie man ein Tunnelzelt optimal aufbaut, zeigt der Instructor.
Ob zu zweit oder alleine, bei Flaute oder im Sturm: Mit ein paar Tricks steht jedes Tunnelzelt im Nu. Klappen Sie das Gestänge auseinander und legen Sie es auf den Boden. Jetzt die Heringe und das Zelt aus dem Beutel holen und so auf den Boden legen, dass das Zeltheck zum Wind zeigt. Verankern Sie es sicher mit zwei, drei Heringen.
Einfädeln der Gestängebögen
Nehmen Sie eine Stange und führen Sie diese in den passenden Stoffkanal (achten Sie auf eventuelle Farbcodierungen von Kanal und Stange). Die Stange nur leicht in den Kanal drücken und den Kanalstoff über das Gestänge schieben. Sind alle Stangen bis zum Anschlag eingeschoben, richten Sie das Zelt durch Spannen des herausragenden Stangenendes auf. Fixieren Sie das Stangenende am Zeltboden (mittels Ösenband, Dorn oder Becher) und ziehen es, wenn möglich, straff.
Abspannen und fixieren des Zeltes
Gehen Sie zur Zeltfront, ziehen Sie das Zelt dort an den Heringsschlaufen straff und fixieren Sie es mit den Heringen. Sie müssen tief und sicher im Boden stecken, sämtliche Sturmleinen straff gespannt sein – sonst fällt der Tunnel bei der ersten Brise um. Die Sturmleinen spannen Sie am besten so: am vorderen Gestängebogen im 45-Grad-Winkel nach schräg vorne, am hinteren im 45-Grad-Winkel nach schräg hinten. Besitzt das Zelt einen dritten, mittleren Bogen, spannen Sie ihn im rechten Winkel vom Zelt weg.
31.08.2007
© Outdoor 08/2007
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