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Zelt Teil 1: Innenliegendes Gestänge
Richtig aufgebaut, trotzt ein gutes Zelt sogar Stürmen. Wie das bei Modellen mit Innenliegendem Gestänge geht, zeigt der Instructor.
Man sieht es immer wieder: Outdoorer, die ratlos vor ihrem halb aufgebauten Zelt stehen. Dabei geht‘s ganz einfach: Entfalten Sie zuerst das Gestänge und legen Sie es auf den Boden. Dann holen Sie nur das Innenzelt und die Heringe aus dem Packsack und pinnen es auf der Windseite mit ein bis drei Heringen zuverlässig fest.
Einfädeln der Gestängebögen
Nehmen Sie eine Stange und führen Sie diese auf der windabgewandten Seite in den pas­senden Stoffkanal (achten Sie auf eventuelle Farbcodierungen von Kanal und Stange). Die Stange nur leicht in den Kanal drücken und den Kanalstoff über das Gestänge schieben. Sind alle Stangen bis zum Anschlag eingeschoben, richten Sie das Zelt durch Spannen des herausragenden Stangen­endes auf. Das gelingt am besten, wenn man zu zweit gleichzeitig je einen Bogen aufrichtet.
Überwerfen des Außenzeltes
Stellen Sie sich mit dem Rücken in den Wind und werfen Sie das Außenzelt über das Innenzelt. Anschließend verbinden Sie beide auf Höhe der Gestängeenden – entweder mittels Ösen, die unter die Stangenenden gesteckt werden, oder mittels Steckschnallen, die man zusammensteckt und kräftig straff zieht. Bevor Sie mit Einräumen beginnen, spannen Sie – auch bei Windstille – alle zur Verfügung stehenden Sturmleinen zuverlässig ab. Falls es nachts anfängt zu stürmen, können Sie beruhigt weiterschlafen.
01.07.2007
© Outdoor Ausgabe 07/2007
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