Karwendelmarsch am 12. September 2009 (+ Tourentipps)
In einer organisierten Weitwanderung unterrichtet der Karwendelmarsch über Flora und Fauna des Alpenparks.
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Wenn morgens der Regen aufs Zeltdach prasselt, bleibt man am besten erstmal liegen. Doch was macht man, wenn es am Mittag immer noch Bindfäden regnet?
1. Weitergehen?
Zuerst gilt es, sich zu überlegen, ob ein Pausentag überhaupt drin ist. Wer für die Strecke keine Reserve eingerechnet hat, muss
weiter. Es sei denn, er kann die geplante Tour abkürzen oder am nächsten Tag zwei Etappen am Stück laufen. Wer dagegen von vornherein mit einem oder zwei Tagen Reserve gerechnet und auch die Verpflegung für diese Tage mitgenommen hat, kann sich die Überlegung sparen.
2.Verpflegung checken
Checken Sie die Vorräte, sonst stehen Sie vielleicht am letzten Tag ohne Futter da. Reicht das Müsli noch für die kommenden Tourentage, reichen der Brennstoff, die Schokoriegel und der Kaffee? Wenn nicht, müssen Sie vielleicht einen Umweg über eine bewirtschaftete Hütte einplanen – oder den Gürtel enger schnaller, also die Lebensmittel rationieren. Kommt für Sie beides nicht in Frage, bleibt noch: Fische angeln oder Pilze sammeln – und das geht auch im Regen.
3. Katzenwäsche
Vor allem auf Wintertour, aber auch in chronischen Schlechtwettergebieten wie Skandinavien, ergeben sich mitunter kaum Gelegenheiten zur Körperpflege. Jetzt haben Sie eine! Legen Sie saubere Wäsche und ein Handtuch bereit, und ziehen Sie sich noch im Zelt aus. Dann muss es schnell gehen: rüber zum Fluss, waschen und flott zurück ins heimelige Zelt. Haare waschen und rasieren klappt mit etwas Vorsicht auch in der Apsis – mit warmem Wasser aus dem Topf.
4. Lesen und Nachspielen
Glücklich, wer ein dickes Buch dabei hat. Wer daran gespart hat, dem helfen die Beipackzettel der Arzneimittel aus dem Erste-Hilfe-Set weiter, denn sie bieten erstklassige Unterhaltung – vor allem, wenn man zu zweit oder zu dritt im Zelt sitzt: Spielen Sie sich abwechselnd die schlimmsten Nebenwirkungen pantomimisch vor. Der jeweils andere muss sie erraten.
5. Gerätestudium
Ob Digikamera oder GPS-Empfänger: Solch komplizierte Geräte strotzen nur so vor Funktionen. Darunter sind bestimmt auch etliche, die Sie noch gar nicht kennen. Ausprobieren! Viele GPS-Geräte haben Spiele mit an Bord oder errechnen die Sonnenauf- und -untergangszeiten für jeden Ort der Erde.
19.11.2008
© Outdoor
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