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Schuhe binden - die Tricks der Profis
Schuhe schnüren - Druckstellen vermeiden
Sich die Schuhe zu binden, wird im Allgemeinen nicht als anspruchsvolle zivilisatorische Leistung empfunden. Doch gibt es einige Kniffe, die das (Wanderer-)Leben leichter machen.
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Der makellos passende Wanderstiefel ist oft nur Illusion. Meist wird einfach der beste Kompromiss gekauft. Spätestens bei langen Wanderungen zeigt dieser dann die Zähne – in Form von Blasen, Druck- und Scheuerstellen. Das muss nicht sein: Mit einer gezielten Schnürtechnik lassen sich viele Probleme von vorneherein vermeiden.
Keine Chance dem Fersenschlupf
Hauptproblemzone vieler Wanderer ist die Ferse. Oft fällt sie schmaler aus als die Fersenbox des Schuhs. Dann rutscht der Fuß bei jedem Schritt hinten im Schuh nach oben – der gefürchtete Fersenschlupf. Bei Stiefeln mit zwei Tiefzughaken je Seite lässt sich mittels Flaschenzugschnürung der Fersensitz verbessern: Dazu fädelt man die Senkel nacheinander durch beide Tiefzughaken (s. Fotostrecke Bild 1-3). Danach die gegenüberliegenden Senkel unter diese Tiefzughakenverbindung führen. Zieht man jetzt beide Senkel straff, bekommt man viel Druck auf den Spann, und der Fuß wird in die Fersenbox gedrückt. Zuletzt den Schuh wie gewohnt über Kreuz zu Ende schnüren.
Schuhweite anpassen
Drückt der Schuh auf den Spann, fädeln Sie die Senkel auf Höhe der Druckstelle anstatt über Kreuz durch zwei Ösen derselben Seite. Dadurch kann sich der Schuh hier weiten. Wollen Sie die Schuhspitze lockerer oder fester schnüren als den Rest, machen Sie einen Schlag in die Schnürung, und zwar hinter der zu korrigierenden Stelle (s. Fotostrecke Bild 4 u.5).
Video: Schuhe richtig schnüren
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