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An der Quelle
Vier Touren, auf denen Wanderer den Kräften aus dem Erdinnern besonders nah kommen.
- 1
- 2Kamtschatka
- 3Island
- 4Azoren
Wo schwefelgetränkte Dampfschwaden von heißen Quellen aufsteigen, in Tümpeln
kochend der Schlamm blubbert und zischende Geysire meterhohe Wasserfontänen in die Luft speien, dort wartet auf Wanderer ein seltener Luxus: ein Bad im warmen Quellwasser.
Brodeln unter der Oberfläche
Thermalquellen entstehen an Orten mit besonderen geologischen Voraussetzungen: dort, wo unter Druck stehendes Magma aus der Tiefe durch Spalten und Klüfte in die äußerste Erdschale aufsteigt und Wasser auf Badewannentemperatur anwärmt. Ein Bad im Naturpool entspannt nicht nur den müden Körper, es ist auch sehr gesund: Seit Jahrtausenden wissen die Menschen von der positiven Wirkung der im Wasser gelösten Mineralstoffe. Die gleichen Kräfte, die für die Beheizung der Naturpools sorgen, lassen auch Geysire und so genannte Fumarolen entstehen. Man findet sie oft gleich in der Nachbarschaft von heißen Quellen. Bei einem Geysir ensteht durch komplexe Vorgänge im Innern des Austrittskanals intervallmäßig ein enormer Druck, der das Wasser in Fontänen herauspumpt. Entweicht das Wasser als Dampf, spricht man von Fumarolen. Vorsicht: Sie werden bis zu 800 Grad heiß.
Neuseeland
Eine der interessantesten Geothermalzonen der Erde ist die Gegend um Rotorua. Zu den größten Attraktionen gehören der Pohutu-Geysir mit seiner bis zu 30 Meter hohen Fontäne und die Polynesian Pools, die täglich von 6.30 bis 23 Uhr zum Baden laden. Optimal z. B. während einer Trekkingreise von Hauser, www.hauser-exkursionen.de.
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22.01.2007
© Outdoor Ausgabe 04/2001
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