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5 Tipps gegen Mücken
Mücken können die schönste Wanderung zur Qual machen. Lesen sie, Wie sie den Blutsaugern ein Schnippchen schlagen:
1. Ausweichen
Nutzen Sie die mückenfreien Monate in den Reisegebieten: Im moskitoverseuchten Nordschweden erliegen sämtliche stechlustige Ungeheuer der ersten kräftigen Frostnacht (meist Ende August/Anfang September). In Schottland hat man zwischen Oktober und Juni seine Ruhe, in weiten Teilen Islands zwischen September und Juni.
2. Tarnen und täuschen
Wer mit schwarzer Kleidung auf Tour geht, zieht Mücken & Co. geradezu magisch an. Am besten also helle Kleidung tragen – und: sich täglich waschen. Mücken empfinden Körper- und vor allem Schweißgeruch extrem anlockend.
3. Schutzkleidung tragen
Normale Wanderhosen sind für Mücken & Co. kein Hindernis – sie stechen einfach hindurch. Nicht so bei stichdichter Funktionskleidung, wie sie beispielsweise Fjällräven anbietet (G-1000). Auch von Craghopper und Vaude gibt es Anti-Mücken-Kleidung. Sie wird mückenabweisend »imprägniert«.
4.Einreiben
In der Praxis und in den meisten Tests versagen fast alle »biologi­schen« Anti-Mücken-Mittel. Auch die Einnahme von Vitamin B oder der Verzehr von viel Knoblauch bringt nichts. Wer sich wirksam vor Moskitos schützen will, muss zum Wirkstoff DEET greifen (oder zu verwandten Stoffen wie z.B. Bayrepel von Autan). Je höher die
DEET-Konzentration eines Präparates ausfällt, desto länger anhaltend ist die Wirkung (aber nicht desto besser). Um gesundheitliche Schäden zu vermeiden, sollten DEET-Mittel weder inhaliert (besser cremen als sprühen) noch dauerhaft oder bei Kleinkindern benutzt werden.
5. Ablenken
Sie möchten auf die Chemiekeule verzichten, normale Kleidung tragen und zur Mückenzeit nach Lappland? Dann sollten Sie möglichst früh am Tag starten (abends sind Mücken am stichfreudigsten), einen wind­i­gen Weg einschlagen (nicht durch Wald) und das Zelt eher auf einer stürmischen Kuppe als in der Nähe eines sumpfigen Tümpels errichten. Und: Wenn das Wetter es erlaubt, lüften Sie verschwitzte Kleidung abseits des Zeltes.
Profitipp: Hinter Gittern:
Der wirksamste Schutz gegen beißende oder stechende Fluginsekten ist weder teuer noch gesundheitsschädlich: ein Bugshirt. So nennt man das kapuzenbewehrte, stichdichte Hemd, das man über der normalen Kleidung trägt. Das Gesicht wird mittels eines feinmaschi­gen Moskitonetzes geschützt, das zudem ungetrübten Durchblick bietet. Wer nur Hals und Kopf schützen muss, greift hingegen zu einem Moskitonetzhut.
11.07.2007
© Outdoor Ausgabe 07/2006
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