Stiefel, Navi & Co - Ausrüstung im Praxistest outdoor hat neues Equipment in der Praxis getestet - darunter Wanderstiefel, Kinderjacke und GPS-Navi. mehr ...
Tipps on Tour
Sechs Tipps, wie Sie auf Tour blasenfrei wandern
Druckstellen und Blasen machen eine Wanderung zur Tortur. Mit diesen Tipps bleiben Ihre Füße in Form.
Eine Pause an der frischen Luft ist eine Wohltat für die Füße.
Foto: © Jutta Rotter / Pixelio
Mehr zum Thema Keen-Fotowettbewerb Wintervergnügen - jetzt Bild einschicken und gewinnen! Holen Sie sich die outdoor-News auf Ihre Homepage - so geht's Wandern im Bergischen Land: Neue Wege ab 2012 - mit Fotostrecke und Video So gelingt die Schneeschuhtour perfekt
1. Schuhe richtig einlaufen
Abgesehen von leichten Multifunktionsschuhen aus Mesh sollte jeder Schuh eine gewisse Zeit eingelaufen werden. Dadurch passt er sich der Anatomie Ihrer Füße an und wird geschmeidiger. Bei leichten Wanderstiefeln reicht es, sie an zwei oder drei Tagen je eine Stunde lang zu tragen. Schwerere Modelle aus festem Leder sollten über rund acht Stunden lang getragen werden. Wichtig: Trekking- und Hochtourenstiefel anfangs nicht zu fest schnüren und bei sehr steifem Schaft die oberen Haken freilassen.
2. Einlegesohlen
Eine gute Einlegesohle sorgt für schlüssigen Sitz im Schuh, steigert den Gehkomfort und senkt das Blasenrisiko. Ideal sind individuell angepasste Einlegesohlen, wie sie von Conform‘able angeboten werden (www.sidas.com).
3. Fußhaut stärken
Kosmetische Produkte zur Fußpflege dienen nicht nur der Regeneration, sondern können – vorbeugend angewendet – auch die Fußhaut kräftigen. Gute Erfahrungen hat die outdoor-Redaktion mit dem Kampferspray von Care Plus gemacht (www.careplus.nl).
Öfter mal Barfußlaufen gefällt den meisten Füßen.
Foto: © Schwert / Pixelio
4. Die passenden Socken
Ohne die richtigen und vor allem ohne passende Socken sind Blasen programmiert. Tragen Sie in Wanderstiefeln ausschließlich Socken aus Funktionsmaterialien, aus Wolle oder einem Mix aus beidem. Baumwolle ist tabu! Achten Sie auf einen faltenfreien Sitz der Socken, und wählen Sie im Zweifel lieber eine Nummer zu klein als zu groß.
5. Fest nachschnüren
Schnüren Sie nach dem Tourenstart am Morgen Ihre Schnürsenkel noch einmal nach. Sie lockern sich auf den ersten Kilometern, weil sie sich setzen und das Leder in der Warmlaufphase weich wird. Schnüren Sie aber nie zu fest. Spätestens wenn die Zehen anfangen zu kribbeln, müssen Sie die Schnürsenkel lockern!
6. Pausen einlegen
Gerade bei warmer Witterung und sportlichem Gehtempo wirken regelmäßige Pausen wahre Wunder. Ziehen Sie Schuhe und Socken aus, nehmen Sie die Einlegesohlen heraus, und lassen Sie alles eine halbe Stunde an der Luft trocknen.
Extra: Der Profitipp
Doppelt hält besser: Wer an den Füßen häufig Schürfstellen oder Blasen bekommt und noch ein wenig Platz im Schuh hat, sollte es mal mit zwei Paar Socken gleichzeitig probieren. Einfach ein dünnes Paar aus Funktionsmaterial (beispielsweise aus Polyester) unter die normalen Wandersocken ziehen. Vorteil: Die Unterziehsocken reduzieren die Reibung, die sonst zwischen Fußsohlen und Wandersocken entsteht, und schützen so vor Blessuren.
Video-Tipp: Blasenpflaster
Zur Darstellung des Videos benötigen Sie aktiviertes JavaScript sowie den Adobe Flash-Player.

