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So steht jedes Zelt perfekt
Alle modernen Zelte lassen sich mittlerweile relativ einfach und in kurzer Zeit aufbauen. Mit der optimalen Technik und diesen Kniffen gelingt der Aufbau wie von selbst.
- Kehrwoche Säubern Sie den Platz, auf den Sie Ihr Zelt stellen wollen, und befreien sie ihn von allem, was dem Zeltboden schadet: Steine, Äste etc. Besitzen Sie eine Isomatte aus Schaumstoff, können Sie diese zum Schutz auch unter das Zelt anstatt hinein legen.
n Bescherung Jetzt holen Sie das Zelt raus und fixieren es mit zwei, drei Heringen auf der dem Wind zugewandten Seite. Bei Sturm sollten Sie leere Packbeutel in die Jacke stopfen, sonst werden sie fortgeweht.
- Mikado Anschließend führen Sie die Gestängesegmente zusammen, achten dabei auf vollständigen Zusammenschluss. Ist nämlich ein Segment nicht vollständig ins nächste geschnappt, kann die Hülse später leicht verbiegen oder gar brechen. Werfen Sie auch nicht das Gestänge auf den Boden und lassen es von selbst zusammenschnappen, dabei kann es auf Dauer Schaden nehmen.
- Vorbereiten Nun führen Sie die Gestänge in die zugehörigen Kanäle; je nach Zelt müssen Sie dabei eine bestimmte Reihenfolge einhalten. Achtung: Ziehen Sie vorsichtig den Kanal über das Gestänge. Versuchen Sie nicht, das Gestänge mit Kraft hindurchzustoßen. Zum Ersten geht das oft schwerer, zum Zweiten kann dabei der Zeltstoff beschädigt werden. Kontrollieren Sie bei einseitig geschlossenen Kanälen, ob die Stangen wirklich bis zum Anschlag in den Taschen am Ende
- Richtfest Anschließend spannen Sie die Gestängebögen, stecken sie in die entsprechenden Aufnahmen (Öse, Becher oder Ring) und ziehen diese, wenn möglich, fest an. Bei starkem Wind oder Sturm wird’s heikel: Das Zelt bietet in dieser Phase bereits eine große Angriffsfläche, steht aber noch nicht stabil. Erledigen Sie den Schritt also präzise und so schnell wie möglich.
- Eröffnung Besitzen Sie ein Zelt, bei dem man zuerst das Innen- und danach das Außenzelt aufbaut, müssen Sie jetzt noch das Außenzelt über das bereits aufgebaute Innenzelt werfen und befestigen. Schließlich setzen Sie die noch fehlenden Heringe und spannen die vorhandenen Sturmleinen.
- Abriss Zum Abbau gehen Sie genau umgekehrt vor. Bei starkem Wind ist es ratsam, die Heringe im Boden zu lassen und zuerst das Gestänge zu lockern, bis das Zelt flach am Boden liegt.
24.07.2004
© Outdoor Ausgabe 08/2004
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