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Die Letzten ihrer Art
Überall grünt und blüht es. Doch immer mehr Pflanzen ringen ums überleben. selbst alte Bekannte schwinden.
Pflanzen können sich nicht wehren und auch nicht umziehen, wenn es ungemütlich wird. Deswegen müssen viele von ihnen weichen, und zwar für immer. Besonders hart haben sie zu kämpfen, weil ihr Lebensraum an spezifische Bedingungen geknüpft ist, die der Mensch nur zu gerne verändert. Feuchte Auen verschwinden durch Kanalisierung der Flüsse, Pestizide machen Pflanzen den Garaus, aber auch der zunehmend dichteren Besiedlung fallen sie zum Opfer. Das Bundesamt für Naturschutz sammelt und pflegt die Daten der in Deutschland heimischen Arten und setzt gefährdete Pflanzenarten auf seine Rote Liste. Immerhin 40 Prozent der fast 14 000 untersuchten Arten stehen darauf, vier Prozent sind schon ausgestorben. 21 Prozent gelten als »gefährdet« beziehungsweise »stark gefährdet«. Wirklich heikel wird es aber bei den vom Aussterben bedrohten Arten, denen, die kurz davor stehen, für immer aus der deutschen Natur zu verschwinden. Das sind zurzeit immerhin fünf Prozent. Alte Bekannte wie die Kornrade – früher wuchs sie in jedem Feld – befinden sich auf dem Rückzug. outdoor stellt vier von ihnen exemplarisch vor. Hoffentlich nicht zum letzten Mal.
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08.05.2007
© Outdoor Ausgabe 05/2007
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