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Essbar oder nicht? Pflanzliche Nahrung unterwegs
Pflanzliche Nahrung bietet die Natur zuhauf. Doch wie findet man heraus, ob sie auch essbar ist? Und wie wird sie zubereitet? outdoor gibt Rat.

- Lecker und gesund: Das Gänseblümchen.
Foto: © Ginover / Pixelio
Ob aus einer Notsituation heraus oder aus Freude am Survivalleben: Das Sammeln und Zubereiten von Pflanzen kann Notwendigkeit und Abenteuer zugleich sein. Auch als leckere Ergänzung zu Tütennahrung und Müsliriegel eignet sich Selbstgepflücktes.
Allerdings ist beim Sammeln Vorsicht geboten, denn nicht alles, was gut riecht und aussieht, ist auch essbar. Pflanzen beispielsweise, die nach Mandel oder Pfirsich riechen, geben einen Hinweis auf Blausäure – am besten sofort wegwerfen!
Erst eingehend prüfen, dann essen
Gehen Sie kein Risiko ein: Testen Sie die Bestandteile einer Pflanze jeweils einzeln und in nur geringer Menge, bevor Sie sie essen. Dazu ein kleines Stück Blatt zwischen den Fingern zerreiben und auf dünne Hautstellen, vorzugsweise den Unterarm, auftragen. Kommt es zu Ausschlag, Schwellungen, Brennen auf der Haut – Finger weg.
Wenn nicht, das zerriebene Blatt leicht zwischen die Lippen nehmen: Werden sie taub, oder fangen sie an zu stechen? Dann weg damit! Wichtig: Immer nur eine Person sollte den Pflanzencheck machen.
Warten Sie grundsätzlich mindestens drei bis vier Stunden auf Reaktionen, bevor Sie größere Mengen einer Pflanze zu sich nehmen – auch wenn der Lippentest in der Regel bereits nach einigen Sekunden Aufschluss über giftige Inhaltsstoffe gibt.
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04.09.2008
© Outdoor Ausgabe 08/2008
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