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Das Juckt mich nicht! Die besten Mittel gegen fiese Viecher
Fliegen, Wespen, Bienen – jetzt haben Insekten wieder Hochsaison. Und vor allem die Mücken nerven mit ihrer Stecherei. Doch damit ist nun Schluss: So erteilen Sie den fiesen Blutsaugern Landeverbot.
Kennen Sie das? Ein fabelhafter Wandertag, der mit einem gemütlichen Freiluftessen vorm Zelt oder vor der Hütte genüsslich ausklingen soll, endet mit wildem Gefuchtel und Geschlage. Grund sind die ungebetenen Gäste: Mücken.
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Gerade in der Dämmerung sind sie besonders aktiv. Daher ist morgens und abends ein guter Schutz wichtig. Der fängt mit der Kleidung an. Sie sollte lang, weit und aus festem, hellem Gewebe (z. B. Fjällräven G-1000) bestehen – dunkle und bunte Farben ziehen die Blutsauger nämlich magisch an. Unbedeckte Körperstellen schützen Sie optimal mit Mückenabwehrmitteln (sogenannten Repellents). Bei der Wahl der Mittel gilt: Wer die Qual hat, hat nicht die Wahl. Stiftung Warentest fand heraus, dass nur wenige Wirkstoffe Mücken mehrere Stunden abhalten. Dazu gehören Diethyltoluamid (kurz: DEET) und Icaridin (»Bayrepel«), das noch etwas milder zur Haut ist und sich daher für Kinder gut eignet. Je höher die Wirkstoffkonzentration, desto länger – nicht besser – schützen die Mittel. Bis zu zehn Stunden wirkt etwa die Anti-Insect-Lotion von Care Plus (50 % DEET), Lösungen mit 30 Prozent Wirkstoff kommen nur auf zirka fünf Stunden. Natur-Varianten mit Teebaum, Citronella oder
indischer Melisse können Sie sich dafür getrost sparen. Sie bewiesen ihre Unwirksamkeit bereits in mehreren Tests, riefen teilweise sogar Gesundheitsprobleme hervor. Generell gilt: das Mittel nicht pausenlos einsetzen.
Wer auch nachts seine Ruhe haben möchte, greift statt zur Lotion besser zu feinmaschigen Moskitonetzen. Die Löcher sollten maximal 1 x 1,2 Millimeter groß sein – dann passen selbst Gnitzen oder Sandflies nicht mehr hindurch.
Und wenn die Mücke doch erfolgreich war? Spucke drauf! Die verdunstende Feuchtigkeit kühlt die Wunde. Bitte nicht kratzen, sonst haben Bakterien leichtes Spiel. Notfalls lindern auch Insektenpflaster (z. B. von Hansaplast) den Juckreiz.
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