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Tunnel, Kuppel, Geodät: So finden Sie das richtige Zelt für Ihren Zweck
Daran erkennen Sie ein gutes Trekkingzelt
Ob ein Zelt für den harten outdoor-Einsatz taugt oder nicht, entscheiden Details. Die outdoor-7-Punkte-Diagnose zeigt, worauf es bei Trekkingzelten ankommt.
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1. Gestänge: Gute Gestänge sind aus eloxiertem Aluminium, keinesfalls aus Fiberglas! Je höher ihr Durchmesser, desto stabiler (aber auch schwerer) sind sie. Optimal sind neun bis zehn Millimeter.
2. Aussenzelt: Ein gutes Außenzelt spannt sich straff und faltenfrei über das Gestänge. PU-beschichtete Außenzelte sind preiswert und besitzen ab Werk wasserdicht verklebte Nähte. Silikonbeschichtete Varianten sind sehr leicht und reißfest. Ihre Nähte muss man bei Undichtigkeiten selbst abkleben.
3. Lüfter: Effektive Lüfter reduzieren die Bildung von Kondenswasser und halten so das Innenraumklima im Lot. Für den Wintereinsatz müssen Lüfter voll verschließbar sein.
4. Abspannungen: Sturmabspannungen sollten bereits ab Werk am Zelt montiert sein und direkt am Gestänge ansetzen. Prüfen Sie, ob die Leinenspanner wirksam blockieren und lang genug sind (mind. zwei Meter). Gute Zelte besitzen reflektierende Leinen (oder Schlaufen).
5. Innenzelt: Ein helles, freundliches Innenzelt erhellt nicht nur Buchseiten in der Dämmerung, sondern auch das Gemüt – wichtig an Regentagen. Als Material optimal ist windabweisendes Nylon. Große Moskitonetzeinsätze sollte man (winddicht) abdecken können.
6. Bodenwanne: Gute Bodenwannen sind seitlich mindestens zehn Zentimeter hochgezogen und wasserdicht beschichtet. Der Grad ihrer Wasserdichtigkeit wird in Millimetern Wassersäule angegeben. Topwerte liegen um 10?000 Millimeter. Beim Außenzelt spielt die Wassersäule übrigens kaum eine Rolle.
7. Apsis: Sie dient als Stauraum für Gepäck, Schuhe, Klamotten und Kocher. Sie sollte so weit vorgezogen sein, dass man sie im Regen öffnen kann, ohne dass es aufs Innenzelt tropft. Ideal sind zwei seitliche Apsiden – dann hat jeder eine!
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