Sie sind hier: › Startseite › Service › Tipps on Tour › Alpine Notsignale und Heli-Rettung
Alpine Notsignale und Heli-Rettung
Gerät man auf Tour in eine lebensbedrohliche Situation, heißt es: Not signalisieren. So geht es richtig.
Unfälle passieren meist anderen. Doch was, wenn man selbst in Not gerät? Wenn man aus eigener Kraft nicht mehr den Rückweg antreten kann? Dann – und nur dann – holen Sie Hilfe. Mit einem Handy kein Problem (europaweit: 112). Und ohne? Da gilt das alpine Notsignal: sechs kurze Licht- oder Schallsignale in einer Minute. Danach eine Minute Pause. Empfängt man ein Notsignal, bestätigt man es mit drei Signalen pro Minute – und holt sofort Hilfe. Die Bestätigung zeigt dem Notrufenden, dass er entdeckt wurde und Hilfe unterwegs ist. Als Signalgeber eignen sich Lampe, Pfeife oder reflektierende Gegenstände (z.B. Alufolie).
Körpersprache:
Befindet sich ein (potenzieller) Helfer in Sicht-, aber außer Hörweite, teilen Sie ihm über die Körperhaltung mit, ob Sie Hilfe brauchen oder nicht. Wie's funktioniert, sagen wir Ihnen in der Mediashow.
Wenn der Hubschrauber kommt:
Abseits von Pisten und Fahrwegen kommt die Rettung meist per Heli. Zum Landen braucht er einen festen, ebenen Platz von 25 mal 25 Metern. Achten Sie darauf, dass keine Gegenstände wie Jacken, Skier oder Äste herumliegen – sie werden sonst vom Abwind aufgewirbelt. Halten Sie stets Augenkontakt mit dem Piloten und nähern Sie sich nur nach Aufforderung an – geduckt und von vorne.
17.03.2008
© Outdoor Ausgabe 12/2006
Seite drucken
–
Seite versenden
Jetzt am Kiosk
Die neueste Ausgabe mit spannenden Themen jetzt am Kiosk.
mehr »
Hier bestellen »
Abo und Prämien:
Alle Infos hier »

