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Was versteht man unter einem Geodät? Entscheidet die Anzahl der Gestänge, die Bauart oder ob das Zelt ohne Heringe steht?
E-Mail von Alexander Boronka
Geodätische Zelte sind eine Sonderform des Kuppelzeltes. Die Gestängebögen kreuzen sich allerdings nicht nur wie bei Kuppeln im Zenit, sondern an mehreren Punkten. Den ersten Geodäten baute The North Face Mitte der siebziger Jahre. Inspiriert wurde die Konstruktion von dem amerikanischen Architekten Buckminster Fuller, der geodätische Kuppelgebäude entwarf. Er fand heraus, dass Kräftedreiecke die stabilste Form einer Gestängekonstruktion sind. Vorteile: extrem wind- und schneelaststabil, gute Raumausnutzung.
22.05.2004
© Outdoor Ausgabe 04/2004
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