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Was taugen Billigzelte für unter 50 Euro?
E-Mail von Edwin Golz
Billigzelte taugen für Einsätze, bei denen man sein teures Zelt nicht verschleißen möchte, wie auf einem Open-Air-Festival. Solch simple Zelte besitzen meist nur ein Außenzelt, wodurch Kondenswasser zum Problem wird, doch auch von draußen wird’s nass, da Nähte nicht abgeklebt sind, Beschichtungen fehlen. Nur durch Imprägnierung, sofern vorhanden, überstehen die Billighütten kurze Schauer, bei längerem Regen sind sie machtlos. Machtlos sind sie auch bei Wind, da Sturmleinen Mangelware oder wenig wirkungsvoll platziert sind, und die billigen Glasfibergestänge schnell brechen. Um das zu vermeiden, muss man ja kein 500-Euro-Zelt kaufen: Von Herstellern wie Rejka, Robens oder Nordisk gibt es bereits für 180 Euro sehr gute Zelte, auf die man sich draußen absolut verlassen kann.
06.10.2004
© Outdoor Ausgabe 10/2004
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