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Wie bestimmt man die Wärmeleistung ineinander gesteckter Schlafsäcke?
E-Mail von M. Köhler
Eine Faustformel, mit der man den Temperaturbereich zweier kombinierter Schlafsäcke ermitteln kann, gibt es nicht. Man kann sich aber an den folgenden Werten orientieren: Ein zusätzlicher, leichter Sommerschlafsack steigert den Temperaturbereich um etwa zehn Grad; zwei Drei-Jahreszeiten-Modelle, die bis zu leichten Minusgraden warm halten, sind für minus 20 Grad gut. Das äußere Modell muss so weit geschnitten sein, dass die Isolierschicht der Innentüte nicht zusammengedrückt wird. Für Letzteren empfiehlt sich aus Gewichtsgründen ein Daunenmodell. Zudem bieten Daunen besseren Schlafkomfort und kleineres Packmaß. Wählt man als Außenhülle ein Modell mit Kunstfaserfüllung, so schützt diese die Daune vor Nässe von außen und von innen, da die vom Körper über Nacht abgegebene Feuchtigkeit selbst bei großer Kälte erst in der Kunstfaserschicht auskondensiert. Dadurch behält die Daunenfüllung ihre volle Isolationsfähigkeit.
10.12.2002
© Outdoor Ausgabe 12/2002
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