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Mein neuer Schlafsack soll bis minus fünf Grad warm halten. Trotzdem friere ich schon bei plus zehn Grad. Woran liegt das?
E-Mail von Miriam Kunst
Es gibt viele Gründe. Zum Beispiel die körperliche Verfassung: Steigt man erschöpft und ausgekühlt in den Schlafsack, friert man weiter – ein Schlafsack funktioniert nämlich wie eine Thermoskanne, nicht wie ein Heizkörper. Außerdem bringt ein Schlafsack nur dann die volle Leistung, wenn man die Kapuze bis auf eine kleine Öffnung schließt. Tut man das nicht, entweicht die aufgewärmte Luft aus dem Schlafsack – so wie durch ein offenes Fenster. Auch die Isomatte ist wichtig: Wenn sie nichts taugt, friert man wegen der Bodenkälte selbst in einem top Schlafsack.
18.07.2007
© Outdoor Ausgabe 08/2007
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