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Die Schulterträger meines Trekkingrucksacks scheuern und drücken im Nacken. Lässt sich das Problem beheben oder brauche ich einen neuen Rucksack?
E-Mail von Ben Marscha
Einen neuen Rucksack brauchen Sie wahrscheinlich nicht. Oft liegt die Ursache solcher Schmerzen allein bei den Schulterträgern, die hinter dem Nacken Y-förmig zusammenlaufen oder sich einfach in zu geringem Abstand voneinander befinden. Sie können auf Nacken- und Trapezmuskel drücken und so im Laufe eines Trekkingtages Schmerzen und Verspannungen verursachen. Dagegen kann man etwas tun: Lässt sich der Winkel der Schulterträger nicht verstellen (wie bei den meisten Modellen), stellen Sie die Schultergurte einfach auf eine kürzere Rückenlänge ein. Dadurch liegen die Gurte auf Schulterhöhe weiter auseinander. Erlaubt der Rucksack das Verstellen der Schulterträgerwinkel, vergrößern Sie ihn. Auch mit den Lastenkontrollriemen können Sie die Trageeigenschaften verbessern. Stellen Sie sie so ein, dass sie in einem Winkel von 45 Grad oder steiler von der Schulterkrone nach oben zum Rucksack verlaufen. Straff angezogen, heben die Lastenkontrollriemen die Schultergurte an. Das entlastet Schultern und Nacken, das Gewicht wird im Gegenzug stärker auf die Hüfte übertragen. Wichtig: Belasten Sie während des Tragens abwechselnd mehr die Hüfte und mehr die Schultern, indem Sie die Lastenkontrollriemen mal fest und mal weniger fest anziehen.
03.12.2006
© Outdoor Ausgabe 11/2006
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