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Ich suche eine Regenjacke, die ich überwerfen kann, wenn eine Softshell nicht mehr ausreicht. Was für ein Modell empfiehlt outdoor?
E-Mail von Carsten Schmitz
Spielen Gewicht und Packmaß die entscheidende Rolle, führt kein Weg an ultraleichten Regenjacken vorbei: Die Zealot von Outdoor Research (329 Euro) beispielsweise wiegt nur 220 Gramm und braucht im Rucksack nicht mehr Platz als eine Orange. Oder wollen Sie noch mehr Gewicht schinden? Dann kommt nur das Modell Oz von Haglöfs in Frage: Der Schlupfanorak bringt schlappe 175 Gramm auf die Waage. Preis: 270 Euro.
Aufgrund des extrem leichten Gore-Tex-Paclite-Materials muss man beide Modelle aber pfleglich behandeln. Dornige Zweige, scharfkantige Felsen oder kräftige Metallreißverschlüsse an der Bekleidung, die man unter dem Regenschutz trägt, können das Material schnell beschädigen. Ultraleichtjacken eignen sich somit wirklich nur als Notregenschutz und nicht für längere Treks in Schlechtwettergebieten oder den Dauergebrauch.
Für diesen Einsatzbereich empfiehlt outdoor leichte Dreilagenjacken: zum Beispiel die Falketind XCR von Norrona (399 Euro, 500 Gramm) oder die Arc‘teryx Alpha LT (450 Euro, 460 Gramm). Beide sind robuster und komfortabler als jede Ultraleichtjacke – und damit auch deutlich vielseitiger.
06.05.2007
© Outdoor Ausgabe 05/2007
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