Sauberes Trinkwasser: Wasserfilter im Überblick

Trinkwasserfilter für unterwegs


Zur Fotostrecke (4 Bilder)

Trinkwasserfilter im Vergleich: Keramikfilter Katadyn Mini

 

Trinkwasserfilter im Vergleich: Steripen Adventurer

 

Trinkwasserfilter im Vergleich: Tabletten Micropur Forte mit Chlor und Silberionen

 

Trinkwasserfilter im Vergleich: Keramikfilter Katadyn Mini

 

Trinkwasserfilter im Vergleich: MSR Miniworks EX mit Aktivkohle
Sauberes Wasser ist nicht überall selbstverständlich. In Ländern mit niedrigeren Hygienestandards helfen Wasserfilter weiter.

Ob UV-Licht, Tabletten oder Pumpfilter – jedes System hat seine Stärken und Schwächen. Mit welchem Sie am besten fahren, erfahren Sie in der Mediashow. Plus: die besten Produkte ihrer Art.

Loading  

Wasser ist Leben – doch während man in Mitteleuropa Wasser oft bedenkenlos aus dem Hahn und sogar aus vielen Bächen trinken kann, sieht das in fernen Ländern anders aus: Hier versetzen meist Bakterien, Viren oder chemische Verunreinigungen Magen und Darm in Unruhe. Achtzig Prozent aller Reisekrankheiten sind laut WHO auf verunreinigtes Trinkwasser zurückzuführen.

Die alte Kolonialweisheit "Boil it, peel it or forget it gilt zwar immer noch, erweist sich unterwegs aber als nicht praktikabel, da das Wasser bis zu 20 Minuten lang kochen muss. Einfacher, schneller und gründlicher entkeimt man es mit einem guten Wasserfilter. Moderne Geräte für Reisende sind handlich, kompakt und liegen auch preislich im Rahmen.

Für welches Modell man sich entscheidet, hängt vom Verschmutzungsgrad des Wassers ab: Klares Wasser, etwa aus der Leitung, lässt sich rasch mit UV-Licht entkeimen – oder auch mit Tabletten, die dem Wasser jedoch eine Chlornote verleihen. Bei trübem Wasser hilft aber nur ein mechanischer Filter mit Keramikeinsatz. Ist es zudem chemisch verunreinigt oder geschmacklich nicht einwandfrei, muss der Filter außerdem über eine Aktivkohleschicht verfügen.

Doch selbst damit gibt es keine Garantie auf hundertprozentigen Schutz, denn manche Viren schlüpfen selbst durch die 0,2 Mikron großen Filterporen. Dann hilft nur die nachträgliche Behandlung des gefilterten Wassers mit Tabletten oder UV-Licht. Oder aber ganz einfach der Griff zur versiegelten PET-Flasche.

Die Fotostrecke (siehe oben) zeigt die Vor- und Nachteile verschiedener Filtersysteme im Vergleich.

Weitere Links zum Thema Trinkwasser auf Tour:

03.03.2011
© outdoor
Ausgabe 01/2011